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Portrait

Karl Ernst Philipp Deichmann
(1889–1962)

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GND-Nummer

133564444

Deichmann, Karl Ernst Philipp [ID = 15364]

* 24.12.1889 Gilserhof (Pfaffenhausen), † 21.5.1962 Koblenz, evangelisch
Dr. jur. – Jurist, Landrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Wilhelms-Gymnasium in Kassel, 1908 Abitur
  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Göttingen (ein Semester), Freiburg im Breisgau (zwei Semester), Heidelberg (zwei Semester) und Marburg (zwei Semester)
  • 21.10.1911 erstes juristisches Staatsexamen („ausreichend“)
  • 24.10.1911 Gerichtsreferendar im Bezirk des Oberlandgerichts Kassel, 27.11.1911 vereidigt
  • 6.5.1913 Rigorosum
  • 28.10.1913 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Marburg („magna cum laude“)
  • 28.3.1916 Gerichtsassessor
  • 1.4.1916 Große Staatsprüfung („ausreichend“, „sich gut annähernd“)
  • 17.5.1919 Probejustitiar bei der Regierung Gumbinnen (heute Gussew/Russland)
  • 10.10.1919 als Regierungsassessor in die allgemeine preußische Staatsverwaltung übernommen
  • 30.10.1922 Einberufung als Hilfsarbeiter ins preußische Finanzministerium
  • 21.12.1922 Regierungsrat im preußischen Finanzministerium
  • 4.12.1926 Oberregierungsrat im preußischen Finanzministerium
  • 5.1.1928 Übernahme der kommissarischen Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Neidenburg (heute Nidzica/Polen), 4.6.1929 Ernennung zum Landrat des Kreises Neidenburg, 18.3.1932 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand
  • 28.7.1932 beauftragt mit der kommissarischen Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Eschwege, 19.1.1933 definitive Anstellung als Landrat
  • 1.5.1933 Eintritt in die NSDAP, Mitgliedsnr. 2.867.853
  • 1934 Mitglied des SA-Pioniersturms
  • 16.10.1936 beauftragt mit der kommissarischen Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Trier, 1.5.1937 definitive Anstellung als Landrat
  • zwischenzeitlich mit Erlass vom 7.12.1939 bis 1942 vertretungsweise Verwaltung des Landratsamtes Saarburg
  • 1945 Internierung
  • 1946 bei der Oberfinanzdirektion Koblenz
  • 1949 Leiter der Rechtsabteilung des Treuhandfonds für Grundpfandrechte in Koblenz
  • 1.9.1952 Versetzung an die Oberfinanzdirektion Koblenz
  • 1953 erfolglose Bundestagskandidatur für die FDP
  • Erster Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz der heimatvertriebenen Deutschen

Funktion:

  • Eschwege, Landkreis, Landrat, 1933-1936

Werke:

Lebensorte:

  • Kassel; Göttingen; Freiburg im Breisgau; Heidelberg; Marburg; Gumbinnen
Familie

Vater:

Deichmann, Louis Philipp* Friedrich, Rittergutsbesitzer, später Rentier in Kassel

Mutter:

Gudewill, Marie* Louise Annette

Partner:

  • Nebel, Charlotte von, † vor 1962, Heirat Neidenburg 10.4.1930, sie verheiratet I. mit N.N. von Wuthenau
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Deichmann, Karl Ernst Philipp“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/133564444> (Stand: 24.12.2025)