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Hessische Biografie

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Portrait

Johannes Ferinarius
(1534–1602)

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Ferinarius, Johannes [ID = 9695]

* 24.7.1534 Stephansdorf (Schlesien) heute Szczepanów (Polen), † 30.11.1602 Marburg, evangelisch-lutherisch
Prof.; Mag. – Theologe, Hochschullehrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Ferinarius, Johann
  • Wildpräter, Johannes
  • Wildpräter, Johann
Wirken

Werdegang:

  • seit Sommer 1553 Studium an der Universität Wittenberg
  • August 1557 Aufenthalt in Worms
  • Tätigkeit als Hauslehrer in Wittenberg
  • 1560 Reisen durch die Niederlande, Frankreich, die Schweiz und Italien, danach wieder Hauslehrer in Wittenberg
  • 1562 Magister in Wittenberg
  • 1562 Heirat mit einer Tochter des Caspar Cruciger
  • bis 1565 Lehrer der Ethik in Wittenberg
  • 1565 Rektor der Schule in Freistadt (Schlesien) (heute Fryštát/Tschechien)
  • 1565 Professor der Dialektik und Ethik an der Unviersität Wittenberg
  • 1565/66 Dekan der Artistischen Fakultät in Wittenberg
  • 1567 Rückkehr nach Freistadt (Schlesien)
  • 1570-1572 Rektor der Stadtschule in Brieg (Schlesien) (heute Brzeg/Polen)
  • 1576 Aufenthalt in Breslau
  • 18.10.1576 Professor der Geschichte und der Poesie an der Universität Marburg
  • 16.2.1578 zusätzlich Pädagogiarch
  • einmal Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1.11.1599-1.1.1600 Prorektor der Universität Marburg

Funktion:

  • Marburg, Universität, Rektor, 1598-1599
  • Marburg, Universität, Prorektor, 1599-1600

Studium:

  • seit Sommer 1533 Studium an der Universität Wittenberg

Akademische Vita:

  • Wittenberg, Universität / Philosophische Fakultät / Dialektik und Ethik / Professor / 1565
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte und Poesie / Professor / 1576-1602

Akademische Ämter:

  • 1565/66 Dekan der Artistischen Fakultät in Wittenberg
  • 1598/99 Rektor der Universität Marburg
  • 1599/1600 Prorektor der Universität Marburg
  • einmal Dekan der Philosophischen Fakultät in Marburg

Lebensorte:

  • Wittenberg; Worms; Freistadt (Schlesien); Brieg (Schlesien); Marburg
Familie

Vater:

Ferinarius, Jakob, Pfarrer

Partner:

  • Cruciger, N.N., Heirat 1562, Tochter des Caspar Cruciger, Theologe

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

„Johannes Ferinarius“ (Federzeichnung · 25,5 x 35,1 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.051) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise
„Ferinarius, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/121801845> (Stand: 10.2.2025)