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Hessische Biografie

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Portrait

Alexander Ellinger
(1870–1923)

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Ellinger, Alexander [ID = 18272]

* 17.4.1870 Frankfurt am Main, † 26.7.1923 Frankfurt am Main, jüdisch
Prof. Dr. med.; Dr. phil.; Geheimer Medizinalrat – Chemiker, Pharmakologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1887 Reifeprüfung am Städtischen Gymnasium in Frankfurt am Main
  • 1887-1892 Studium der Chemie an den Universitäten Berlin und Bonn
  • 1892 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin
  • Studium der Medizin an der Universität München
  • 1895 Tätigkeit am Pharmakologischen Institut in Straßburg
  • 1897 Assistent von Max Jaffé am Laboratorium für medizinische Chemie und experimentelle Pharmakologie der Universität Königsberg
  • 1898 Promotion zum Dr. med. an der Universität Königsberg
  • 1899 Habilitation für medizinische Chemie und experimentelle Pharmakologie an der Universität Königsberg
  • 1907 außerordentlicher Professor an der Universität Königsberg
  • 1911 Leiter des Königsberger Instituts für medizinische Chemie und experimentelle Pharmakologie (als Nachfolger Jaffés)
  • 1912 ordentlicher Professor in Königsberg und Direktor des Instituts für medizinische Chemie
  • 1914-1923 Professor für Pharmakologie in Frankfurt am Main (Gründungsdekan der Universität), Forschungsbereiche: physiologische Chemie, Pharmakologie, Nierensekretion, Darmfäulnis und Rückenmarkstumore
  • während des Ersten Weltkrieges Lazarettarzt und umfangreiche Versuche über die Heilung von Kampfgasvergiftungen

Studium:

  • 1887-1892 Studium der Chemie an den Universitäten Berlin und Bonn
  • Studium der Medizin an der Universität München

Netzwerk:

Akademische Qualifikation:

  • 1892 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin

Akademische Vita:

  • Königsberg / Institut für medizinische Chemie // Professor / bis 1912
  • Frankfurt am Main // Pharmakologie / Professor / ab 1914

Akademische Ämter:

  • ab 1914 Gründungsdekan der Universität Frankfurt am Main

Werke:

Lebensorte:

  • Berlin; Bonn; München; Königsberg (Preußen); Frankfurt am Main; Straßburg
Familie

Vater:

Ellinger, Philipp, geboren Mainz 7.9.1818, gestorben Frankfurt am Main 28.4.1875, Inhaber eines Metallgeschäfts, aus Mainz, Sohn des Leon (Levy) Ellinger, Privatlehrer in Mainz, und der Sara Schnapper

Mutter:

Ruben, Mathilde, geboren Hamburg 17.12.1829, Heirat Hannover 6.11.1850, Tochter des Ruben Elias Ruben, Bankier, und der Henriette Cohen

Partner:

  • Simon, Rosa, (⚭ Berlin 1899) geboren 1.12.1878, gestorben 1934, Tochter des Philipp Simon, Kaufmann in Berlin, und der Laura Jaffé

Verwandte:

  • Ellinger, Leo <Bruder>, geboren Mainz 1852, gestorben 1916, Mäzen der Universität Frankfurt am Main
  • Ellinger, Friedrich <Sohn>, geboren Königsberg/Pr. 17.9.1900, gestorben USA 1962, Dr. med., Strahlenforscher
  • Ellinger, Elisabeth <Tochter>, geboren Königsberg/Pr. 1907
Nachweise

Quellen:

  • Heiratsregister (Trauungsbuch) der Freien Stadt Frankfurt. Mit Namensverzeichnissen und auswärtigen Trauungen 1.1849–4.1851, Nr. 345b/1850
  • HStAM Bestand 903 Nr. 8844 (Standesregister Stadt Frankfurt, Geburtsnebenregister, 1870, Nr. 883)
  • HStAM Bestand 903 Nr. 10877 (Frankfurt IV, Sterbenebenregister, 1923, Nr. 908)

Literatur:

Zitierweise
„Ellinger, Alexander“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117499846> (Stand: 26.7.2026)