Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117280267
Schläger, Hermann [ID = 20215]
- * 24.5.1820 Lauterberg im Harz, † 29.11.1889 Hannover, Begräbnisort: Hannover Stadtfriedhof Engesohde, evangelisch-lutherisch
Dr. phil. – Parlamentarier - Wirken ↑
-
Werdegang:
- Besuch des Progymnasiums in Hameln, des Pädagogiums in Ilfeld und des Andreanums in Hildesheim
- 1840-1843 Studium der Staatswissenschaften und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Heidelberg und (ab 1842) Göttingen
- Promotion zum Dr. phil.
- 1847 Niederlassung in Hannover, Erwerb des Bürgerrechts
- 1848 Bürgervorsteher in Hannover
- 1848 Herausgeber der „Vaterlandsblätter“, Anklage wegen Pressvergehens, mehrwöchige Haft, dann wieder Publizist
- 1849-1856 Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Hannover
- Initiator des Zoologischen Gartens in Hannover
- 1864-1889 Senator und Mitglied des Magistrats in Hannover
- 1867-1888 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
- 1867-1871 Mitglied des Reichstages des Norddeutschen Bundes bzw. des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis Hannover 7
- 10.7.1881-Oktober 1884 (bei der Nachwahl für Friedrich Oetker) Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis Kassel 1: Hofgeismar, Rinteln, Wolfhagen (Nationalliberale Partei)
-
Funktion:
- Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1881-1884
-
Lebensorte:
- Hameln; Ilfeld; Hildesheim; Heidelberg; Göttingen; Hannover
- Familie ↑
-
Vater:
Schläger, Franz Georg Ferdinand, GND, * Quickborn 27.6.1781, † Hameln 22.10.1869, Pfarrer in Lauterberg und Hameln
-
Mutter:
Röhling, Katharina M.
-
Verwandte:
- Schlaeger, Eduard <Bruder>, GND, * Hameln 31.3.1828, † Plauen 21.4.1895, Publizist, bekennender Antisemit, emigierte 1848/49 in die USA und kehrte 1871 zurück
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Haunfelder, Die liberalen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch, Münster 2004, S. 355
- Haunfelder/Pollmann, Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch, Düsseldorf 1989, S. 290, 462
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 1, Marburg 1989, S. 36, 42, 1043
-
Bildquelle:
Friedrich Wunder, Hannover (Privatbesitz), Hermann Schläger, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (Ausschnitt)
- Zitierweise ↑
- „Schläger, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117280267> (Stand: 24.5.2026)
