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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 28. Viermünden

Hermannsberg

Wüstung · 360 m über NN
Gemarkung Viermünden, Gemeinde Frankenberg (Eder), Landkreis Waldeck-Frankenberg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

6,5 km nördlich Frankenberg (Eder)

Lage und Verkehrslage:

Am Wege von Sachsenberg nach Viermünden; Flurnamen Hermannsberg, Vor dem Hermannsberg, Graben am Hermannsberg, Galgen

Ersterwähnung:

1369

Siedlungsentwicklung:

1545 erbaut Hermann von Viermünden einen nach ihm benannten Rittersitz, der 1693 an die von Dersch, 1719 an Landgraf Karl verkauft wurde. 1802 abgebrochen.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Hof (1369)
  • Hof (1577)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3487079, 5664495
UTM: 32 U 487010 5662669
WGS84: 51.115355° N, 8.814417° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63501111003

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1577: Landgrafschaft Hessen-Marburg, Amt Frankenberg-Wolkersdorf, Gericht Viermünden
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Oberhessen, Amt Frankenberg, Gericht Viermünden

Altkreis:

Frankenberg

Gericht:

Herrschaft:

Hof der von Viermünden, der 1369-1524 zur Hälfte an die von Schlierbach und Nymmes fiel, 1722 bis 1740 Lehen von Dalwig.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1369 verkauft Dietrich II. v. Viermünden jeweils den halben Hof Breidenhain und Ermelsberg und weiteren Grundbesitz an Dietrich Nymmes und seine Ehefrau Hildegard.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hermannsberg, Landkreis Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/1181> (Stand: 8.3.2018)