Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 4619 Mengeringhausen
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
Dödinghausen
-
Wüstung · 435 m über NN
Gemarkung Wirmighausen, Gemeinde Diemelsee, Landkreis Waldeck-Frankenberg
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Wüstung
-
Lagebezug:
9,5 km nördlich von Korbach
-
Ersterwähnung:
1255
-
Historische Namensformen:
- Dodanhusun, in (1028-1036) [ungewiß, ob auf Dödinghausen zu beziehen, 12. Jahrhundert Vita Meinwerci, hrsg. von Guido M. Berndt, S. 148-151, Cap. 108, Vita Meinwerci, in:MGH Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum 59: Tenckhoff, S. 58, Cap. 110]
- Dodenhus, in (13. Jahrhundert) [Verzeichnis von Zehnt-Einkünften der Abtei Corvey, in: Liber vitae der Abtei Corvey, Bd. 1, S. 113, i.5. Unklar, ob aus Dödinghausen zu beziehen]
- Thodinchusen, de (1255) [Urkunden Kloster Bredelar, S. 79, Nr. 73]
- Dodinchusen, de (1258) [Urkunden Kloster Bredelar, S. 85, Nr. 83]
- Dodinchusen (1265) [Urkunden Kloster Bredelar, S. 98, Nr. 108]
- Dodinchusen, in (1286) [Urkunden Kloster Bredelar, S. 117, Nr. 155]
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3490953, 5691633
UTM: 32 U 490883 5689796
WGS84: 51.35936° N, 8.869054° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
63500713005
- Verfassung ↑
-
Altkreis:
Waldeck
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- (1028-1036) schenkte die Adlige Reinike dem Bistum Paderborn ihren Besitz in Dodanhusen. Von diesem Besitz erfahren wir nichts mehr.
- 1286 überlässt Elger Dickebir dem Kloster Bredelar als Memorienstiftung für seine Familie den Hof und zwei Hufen in Dödinghausen.
- 1325 überlässt Konrad von Horhusen seinem Bruder Ulrich und dessen Familie seine Rechte in Dödinghausen.
-
Zehntverhältnisse:
In einem im 13. Jahrhundert in den Liber vitae der Abtei Corvey eingetragenen Verzeichnis wird Dodenhus als Zehntbesitz der Abtei aufgeführt.
-
Ortsadel:
1255
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Müller, Zisterzienserabtei Bredelar, S. 220
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 2 (Kreis der Twiste), S. 262
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 48-49, Nr. 12
- Zitierweise ↑
- „Dödinghausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/1843> (Stand: 8.11.2017)

