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Hessische Biografie

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Portrait

Johann Bischof
(1626)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1055681205

Bischof, Johann [ID = 19785]

* [unbekannt] Felsberg, † 25.4.1626 Kassel, evangelisch
Dr. jur.; Geheimer Rat – Jurist
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Bischoff, Johann
  • Episcopus, Johann
Wirken

Werdegang:

  • Studium 1586 in Heidelberg, 1590 in Marburg
  • 1598 Sämtlicher Rat und Beisitzer am Hofgericht zu Marburg, zugleich Rat und Diener Landgraf Moritz († 1632)
  • bis 1607 am Hofgericht in Marburg
  • 1609 Rat in der Kanzlei zu Kassel
  • verstorben als Geheimer Rat in Kassel
  • „Er war einer der gelehrten Examinatoren der Hof- und Ritterschule, und 1622 Verfasser einer Deduction gegen die Grafen von Waldeck“ (Rommel, Hessische Geschichte, Bd. 6, S. 479, zit. nach Wannagat, S. 384)

Lebensorte:

  • Heidelberg; Marburg
Familie

Vater:

Bischof gen. Breit, Martin, 1525–1581 , Pfarrer in Felsberg

Mutter:

Kymäus, Ursula, Tochter des Johannes Kymäus, Superintendent

Partner:

  • Didamar, Margarete, (⚭ Kassel 19.5.1595) um 1570–1635, Tochter des Dr. jur. Justus Didamar in Kassel
Nachweise

Literatur:

Leben

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch

Johann Bischof aus Felsberg erhielt als Nachfolger Reinhard Scheffers d. J. von den drei Landgrafen 1598 Januar 1 eine Bestallung als sämtlicher Rat und Beisitzer des Hofgerichts1. Am selben Tage bestellte Landgraf Moritz den Hofgerichtsrat J. B. auch zu unserm extraordinari rat und diener2. Er war Hofgerichtsrat bis 16073. 1609 war Dr. J. B. Rat in der Kanzlei in Cassel4, zuletzt Geheimer Rat, begraben 1626 April 29 in der Stiftskirche zu Cassel5.


  1. Akten betr. Behörden und Beamte (Samthofgericht zu Marburg 1552 bis 1676 I).
  2. Revers.
  3. Zentgraf S. 60.
  4. Nachträge zum Kammerarchive Rubr. IV.
  5. Freiheiter Kirchenbuch.
Zitierweise
„Bischof, Johann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1055681205> (Stand: 25.4.2026)