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Hessische Biografie

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Portrait

Johann Georg Theodor Schröder
(1860–1951)

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Schröder, Johann Georg Theodor [ID = 12720]

* 8.3.1860 Kassel, † 2.10.1951 Helmarshausen, Begräbnisort: Kassel Hauptfriedhof, evangelisch-lutherisch
Dr. jur.; Dr. med. h.c. – Jurist, Landesrat, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Schroeder, Johann Georg Theodor*
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Siebert'schen Elementarschule, dann bis Herbst 1878 das Gymnasium in Kassel, Abitur
  • ab 1878 Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Göttingen und (ab 1880) Berlin
  • 15.3.1882 erste juristische Staatsprüfung beim Oberlandesgericht Kassel
  • weitere juristische Ausbildung in Rosenthal (März-Oktober 1882), beim Amts- (Oktober 1882-September 1883) und beim Landgericht (9.1883-10.1884) in Kassel, bei der Staatsanwaltschaft Kassel (10.1884-2.1885), beim dortigen Rechtsanwalt und Notar Justizrat Dr. Renner (2-9.1885) sowie beim Oberlandesgericht in Kassel (9.1885-4.1886)
  • 12.1.1887 Große Staatsprüfung in Berlin, anschließend unentgeltliche Beschäftigung als Referendar, dann als Assessor am Amtsgericht, später beim Landgericht Kassel, 1.12.1889 Entlassung aus dem preußischen Justizdienst
  • 1889 Landesrat, Dezernent für Angelegenheiten der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften und stellvertretender Vorsitzender der Landesversicherungsanstalt der Provinz Hessen-Nassau
  • Vorsitzender der ständischen Ausschüsse der deutschen Landesversicherungsanstalten
  • Mitbegründer und Vorsitzender des Reichsverbandes deutscher Landesversicherungsanstalten und des Reichsverbandes landwirtschaftlicher Berufsgenossenschaften
  • Gründer des Verbandes der Wohnungsbau-Genossenschaften und -Gesellschaften für Hessen-Nassau und Süddeutschland
  • Pionier und Begründer der Selbstverwaltung der Sozialversicherung und des Genossenschaftswesens
  • 1904-1918 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Kassel 3 (Stadtkreis Kassel) (nationalliberal)
  • 1904 Dezernent für Angelegenheiten der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft
  • 1907 und 1912 erfolglose Kandidaturen für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Kassel 2: Kassel-Stadt, Kassel-Land, Melsungen (Nationalliberale Partei)
  • 1918 Vorsitzender der Landesversicherungsanstalt der Provinz Hessen-Nassau
  • 1919-1924 Beigeordneter in Kassel
  • 1919 (45. Kommunallandtag)-1929 Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Kassel bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für die Stadt Kassel, dort 1919-1920 Mitglied des Wahlvorschlagsausschusses, 1920-1922 und 1925 Mitglied des Hauptausschusses, 1920 (als Stellvertreter), 1921 und 1926 Mitglied des Landesausschusses, 1923 Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses
  • 1927 Ehrendoktorwürde der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1951 Ehrenbürger der Stadt Kassel

Funktion:

  • Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1904-1918
  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (DDP), 1919-1929
  • Hessen-Nassau, 14. Provinziallandtag, Mitglied (DDP), 1920
  • Hessen-Nassau, 15. Provinziallandtag, Mitglied (DDP), 1921
  • Hessen-Nassau, 16. Provinziallandtag, Mitglied (DDP), 1926
  • Hessen-Nassau, 17. Provinziallandtag, Mitglied (DDP), 1927
  • Hessen-Nassau, 18. Provinziallandtag, Mitglied (DDP), 1928

Lebensorte:

  • Kassel; Göttingen; Berlin; Rosenthal
Familie

Vater:

Schroeder, Wilhelm, GND, 1809–1867, Schlossermeister, Eisenhändler in Kassel, Sohn des Johannes Schroeder

Mutter:

Ritz, Anna Elisabeth, 1816–1912, Tochter des Wilhelm Ritz, Weinhändler

Partner:

  • Cornlowna, Johanna, * St. Petersburg 19.1.1860, † 30.9.1936, reformiert, Witwe des N.N. Matreninsky, geb. Feik

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Schröder, Johann Georg Theodor“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1014399122> (Stand: 8.3.2026)