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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
13766995X
Jung, Gustav [ID = 23492]
- * 10.12.1824 Steinbrücken, † 20.5.1904 Amalienhütte
Unternehmer, Hüttenbesitzer - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch der Realschule in Siegen
- praktische Ausbildung auf der Grube Stahlberg bei Müsen (heute Hilchenbach)
- Studium am Polytechnikum in Karlsruhe und am Gewerbeinstitut in Berlin
- nach dem Tod der Eltern gemeinsam mit seinem Bruder Julius Übernahme des Betriebes
- in der Folge Expansion des Unternehmens (zum Beispiel Erwerb der Eibelshäuser Hütte 1865)
- Vorsitzender des Aufsichtsrates des Hessen-Nassauischen Hüttenvereins
- 1871 Wahl zum Mitglied des Deutschen Reichstages im Wahlkreis 1 Arnsberg (Wittgenstein-Siegen-Hinterlandkreis) (Nationalliberale Partei), Ablehnung des Mandats
- 1881 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Wiesbaden 6: Kreis Frankfurt-Stadt (Nationalliberale Partei)
- 1897 Kommerzienrat
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Lebensorte:
- Siegen; Müsen; Karlsruhe; Berlin
- Familie ↑
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Vater:
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Mutter:
Becker, Amalia Catharina, * Dillenburg 2.3.1782, † Steinbrücken 12.11.1850, Heirat Heirat Müsen 19.3.1805, Tochter des Carl Christian Becker, Amtmann
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Partner:
- Schmidt, Louise Christiane Sophie, (Steinbrücken 27.11.1847), Tochter des Friedrich Philipp Schmidt, * Saarbrücken 9.12.1797, † Laasphe 4.9.1885, Pfarrer und Hofprediger, und der Karoline Rosina Neuschäfer, * Battenberg 9.12.1801, † Laasphe 8.12.1869
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Verwandte:
- Jung, Julius <Bruder>, GND
- Jung, Gustav <Sohn>, 1859-1929, Eisenhüttenmann, Unternehmer
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Haunfelder, Die liberalen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch, Münster 2004, S. 219
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 1, Marburg 1989, S. 877, 915
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Bildquelle:
Unknown authorUnknown author, Gustav August Jung, CC BY-SA 4.0 (Ausschnitt)
- Zitierweise ↑
- „Jung, Gustav“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/13766995X> (Stand: 30.7.2025)
