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KDR 100, TK25 1900 ff.

Blankenheim

Wüstung · 208 m über NN
Gemarkung Trockenerfurth, Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

10,5 km südlich Fritzlar

Lage und Verkehrslage:

Am Nord-Rand der Gemarkung; Flurname Blankenheimer Mark

Ersterwähnung:

1297

Letzterwähnung:

1578

Historische Namensformen:

  • Blankenhagen (1297) [Staatsarchiv Marburg Urkunden Stift Hersfeld]
  • Blankinhain (1348)
  • Blangkenhagen (Anfang 16. Jahrhundert)
  • Blanckenheimer Mark (1575/85)
  • Blankenhein (1578)
  • Blankenheim (1578)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1297 und 1348: villa
  • 1578: noch Kirchhof genannt
  • 1705/10: wüst

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3517826, 5656853
UTM: 32 U 517745 5655030
WGS84: 51.046533° N, 9.253138° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400115001

Einwohnerstatistik:

  • 1705/10: wüst
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1537 und 1578: Gericht drei Viertel von Löwenstein, ein Viertel Amt Borken.
  • 1575/85: Amt Borken

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1297: Konrad von Borken trägt Stift Hersfeld sein Dorf Blankenheim zu Lehen auf; desgleichen 1299.
  • 1504: Heinrich von Löwenstein erhält in Erbteilung ein Viertel Blankenheim mit Zehnten.
  • 1575/85: Gehölz Blankenheim hat von Löwenstein zu drei Viertel mit Jagd, sowie die Blankenheimer Mark.

Zehntverhältnisse:

1590: landgräflicher Zehnter

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Anfang 15. Jahrhundert: Kapelle; 1537/78: Kirchhof genannt
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Blankenheim, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3998> (Stand: 9.2.2018)