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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 56. Hönebach

Gunkelrode

Hof · 309 m über NN
Gemarkung Bauhaus, Gemeinde Nentershausen, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Hof

Lagebezug:

11,5 km östlich von Rotenburg an der Fulda

Lage und Verkehrslage:

Hof 2 km südwestlich des Ortes Bauhaus, vgl. auch Gutsbezirk Bellers-Gunkelrode

Ersterwähnung:

1366/88

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Dorf (1366/88)
  • Wüstung (1485)
  • Meierhof (um 1620)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3563348, 5650309
UTM: 32 U 563249 5648488
WGS84: 50.984506° N, 9.901076° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63201301002

Einwohnerstatistik:

  • 1747: 1 Feuerstätte (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
  • 1885: 2 Wohnhäuser mit 10 Bewohnern
  • 1895: 16 Einwohner
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Nentershausen
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Nentershausen
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Eschwege, Kanton Nentershausen
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Rotenburg
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Rotenburg (zu Solz gehörig)

Altkreis:

Rotenburg

Gericht:

  • 1826: Justizamt Nentershausen
  • 1836: Justizamt Rotenburg
  • 1879: Amtsgericht Nentershausen

Herrschaft:

Das halbe Dorf war hersfeldisches Lehen der von Berlepsch (Lehenverzeichnis in Abt Bertholds Kopiar 1366-88, 1455 und ebenso 1574).

Um 1376 geben wiederum die Landgrafen von Hessen das halbe Gericht zu Gunkelrode an die von Trott als Burglehen aus. 1541 fällt der hersfeldische Teil an Hessen und wird von den Landgrafen an die von Trott ausgetan.

Gemeindeentwicklung:

Am 15.1.1929 Zusammenschluss der Ortsteile Bauhaus und Triesch, dem Gutsbezirk Trottenwald und den Gütern Bellers und Gunkelrode zur neuen Gemeinde Bauhaus. Ab 31.12.1971 ist diese dann Ortsteil der Gemeinde Nentershausen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Um 1620 und 1872 zur Pfarrei Solz

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Gunkelrode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3149> (Stand: 12.8.2025)