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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 66. Hersfeld

Krumbach

Wüstung · 281 m über NN
Gemarkung Meckbach, Gemeinde Ludwigsau, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

6 km ostnordöstlich von Bad Hersfeld

Lage und Verkehrslage:

Rund 2,2 km nordöstlich der Ortsmitte von Kathus am Mittellauf des Krumbaches.

Ersterwähnung:

1312

Siedlungsentwicklung:

1312 sind die zum hersfeldischen Klosters Petersberg gehörenden Orte (villae) Gosselndorf, Niederkrumbach, Reitsrode, Breitenbach, Sulingsysee, Hamundeseiche und Berterode seit kurzer Zeit verlassen, während Bettenrode und Wetzelsrode noch bewohnt sind und bei Stockenrode unklar ist, ob es sich überhaupt um eine Ansiedlung handelt.

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Von einer Differenzierung in Ober- und Niederkrumbach, wie sie durch die Ersterwähnung (Crumpach inferius) nahegelegt wird, wurde aufgrund mangelnder weiterer Belege Abstand genommen

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Wüstung (1579)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3556470, 5639770
UTM: 32 U 556373 5637954
WGS84: 50.890495° N, 9.801507° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63201207006

Verfassung

Altkreis:

Hersfeld

Gericht:

Herrschaft:

Zur Vogtei in der Solza gerechnet

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1370 bekennen Propst Erwin von Nauheim und der Konvent des Klosters St. Petersberg, dass Alheid Möller vor ihnen mit Einwilligung ihrer Erben ihre Mühle in Grumbach
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Krumbach, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3439> (Stand: 24.10.2025)