Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118732080
Maurer, Wilhelm Georg Karl [ID = 2764]
- * 7.5.1900 Kassel, † 30.1.1982 Erlangen, evangelisch
Prof. Dr. theol.; Dr. theol. h. c. – Pfarrer, Kirchenhistoriker, Professor - Wirken ↑
-
Werdegang:
- bis 31.8.1918 Besuch des Realgymnasiums in Kassel, dort Abitur, anschließend siebenmonatige Tätigkeit als Militärkrankenwärter im Reservelazarett Marburg
- 1918-1923 Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Marburg und Halle
- 15.5.1923 Erstes Theologisches Staatsexamen
- 1923-Mai 1926 Hilfsassistent am Theologischen Seminar und Repetent an der Hessischen Stipendiatenanstalt in Marburg, daneben Vikar an der Reformierten Gemeinde, später Hilfspfarrer an der Lutherischen Gemeinde Marburg
- 2.1926 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Marburg
- 3.1926 Zweites Theologisches Staatsexamen
- ab 5.1926 Pfarrer in Michelbach bei Marburg
- 3.11.1928 Venia Legendi an der Universität Marburg in Kirchengeschichte
- ab 1.1.1937 Pfarrer in Caldern
- ab 1939 Herausgeber der Deutschen Biographie der Reformationszeit
- 22.1.1940 Ernennung zum Dozenten
- 24.9.1943-24.6.1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
- 1949 Ernennung zum Propst des Sprengels Oberhessen sowie zum außerordentlichen Professor für Kirchengeschichte an der Universität Marburg
- 1951 Verleihung des Titels Dr. theol. h. c. der Universität Marburg
- 1.5.1951 Ernennung zum ordentlichen Professor für Reformationsgeschichte an der Universität Erlangen
- 1967 Emeritierung
- 1970 Verleihung des Bayerischen Verdienstordens
-
Studium:
- 1918-1923 Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Marburg und Halle
-
Netzwerk:
- Hermelink, Heinrich <Lehrer>
-
Akademische Qualifikation:
- 2.1926 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Marburg
- 3.11.1928 Habilitation an der Universität Marburg in Kirchengeschichte
-
Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Kirchengeschichte / Privatdozent / 1928-1949
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Kirchengeschichte / außerordentlicher Professor / 1949-1951
- Erlangen, Universität // Reformationsgeschichte / ordentlicher Professor / 1951-1967
-
Mitgliedschaften:
- 1968 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
-
Werke:
- Aufklärung, Idealismus und Restauration. Studien zur Kirchen- und Geistesgeschichte in besonderer Beziehung auf Kurhessen, 1780 - 1850 (gemeinsam veröffentlichte Dissertation und Habilitation, 1930)
- Von der Freiheit eines Christenmenschen. Zwei Untersuchungen zu Luthers Reformationsschriften 1520/21 (1949)
- Luthers Lehre von den drei Hierarchien und ihr mittelalterlicher Hintergrund (1970)
-
Lebensorte:
- Kassel; Marburg; Halle an der Saale; Michelbach bei Marburg; Caldern; Erlangen
-
Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Familie ↑
-
Vater:
Maurer, Christian Conrad, * Rotenburg an der Fulda 19.4.1872, † Marburg 22.2.1948, Oberpostsekretär in Melsungen, Sohn des Johann Georg Maurer und der Wilhelmine Markert
-
Mutter:
Gallhöfer, Dorothea Wilhelmine, * Kassel 19.9.1875, † 1968, Heirat Kassel 12.10.1898, aus Kassel, Tochter des Carl Gallhöfer und der Louise Müller
-
Partner:
- Hertzberg, Lotte* Marie Martha, 1896–1984, Heirat Michelbach bei Marburg 14.4.1934, aus Lauenburg, Pommern, sie verheiratet I. 1934 mit Wilhelm Korch, Studienrat, Tochter des Wilhelm Hertzberg, Brauereibesitzer, und der Emma Kießner
-
Verwandte:
- Maurer, Rudolf* Berthold <Bruder>, GND, 1905–1974, Dekan und Kirchenrat in Kirchhain
- Hertzberg, Hans Wilhelm <Schwager>, GND, 1895–1965, Professor für Altes Testament und Palästinakunde an der Universität Kiel
- Hertzberg, Peter <Neffe>, * Jerusalem 13.6.1927, † Hofgeismar 4.8.2016, Prälat der Ev. Landeskirche in Kurhessen und Waldeck
- Nachweise ↑
-
Quellen:
- HStAM Bestand 910 Nr. 5209 (Kassel I, Heiratsnebenregister, 1898, Nr. 674)
-
Literatur:
- Andreas Lippmann, Marburger Theologie im Nationalsozialismus, (Academia Marburgensis 9), München 2003
- Neue deutsche Biographie, Bd. 16, Berlin 1990, S. 442-444 (Rudolf Keller)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 35
-
Bildquelle:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
- Zitierweise ↑
- „Maurer, Wilhelm Georg Karl“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118732080> (Stand: 7.5.2026)
