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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118579126
Matz, Friedrich [ID = 4881]
- * 15.8.1890 Lübeck, † 3.8.1974 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Lehrer, Studienrat, Archäologe, Professor, Rektor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1909 Abitur am Katharineum in Lübeck
- 1909-1913 Studium an den Universitäten Tübingen und Göttingen
- 18.12.1913 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Göttingen
- 1914 Staatsexamen für Klassische Philologie
- 1914 Lehrerersatzdienst in Lübeck
- 1916 Studienreferendar in Berlin, 1917 Studienassessor
- 1921 Studienrat in Freienwalde/Oder und in Berlin
- 1925 Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom für die zweite Auflage des Archäologischen Realkatalogs
- 1928 Habilitation in Berlin über frühkretische Siegel, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
- 1929 Assistent von Gerhart Rodenwaldt bei der bei Zentralredaktion des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin
- 1933 Reise in die Türkei
- 1933-1934 Mitglied der SA
- 1934 ordentlicher Professor für Klassische Archäologie in Münster
- 1939 Studienaufenthalt in Griechenland
- 1941 ordentlicher Professor für Klassische Archäologie sowie Direktor des Archäologischen Seminars in Marburg
- 1941/42 kurzer Grabungsaufenthalt auf Kreta
- 1947/48 erster vom Senat gewählter Rektor der Universität Marburg nach dem Zweiten Weltkrieg
- 1949 Betrauung mit der Führung der Direktorialgeschäfte des Kunsthistorischen Seminars der Universität Marburg
- 1950 Studienreise nach Italien
- 1953 Studienreise nach England
- 1955/56 bis zum Ende der Weihnachtsferien zu einer Studienreise in die USA beurlaubt
- 1956 sowie 1957 Studienreise nach Griechenland und in die Türkei
- 30.9.1958 Emeritierung
- September-November 1958 am Deutschen Archäologischen Institut Rom
- 1958/59 Betrauung mit der Vertretung des Lehrstuhls für Klassische Archäologie an der Universität Marburg
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Funktion:
- Marburg, Universität, Rektor, 1946/47
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Studium:
- 1909-1913 Studium an den Universitäten Tübingen und Göttingen
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Netzwerk:
- Rodenwaldt, Gerhart <Lehrer>, GND, * Berlin-Grunewald 16.10.1886, † Berlin-Lichterfelde 27.4.1945, Klassischer Archäologe
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Akademische Qualifikation:
- 18.12.1913 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Göttingen
- 1928 Habilitation in Berlin über frühkretische Siegel
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Akademische Vita:
- Berlin, Universität / Philosophische Fakultät // Privatdozent / 1928-1934
- Münster, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Archäologie / ordentlicher Professor / 1934-1941
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Archäologie / ordentlicher Professor / 1941-1958
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Akademische Ämter:
- 1946/47 Rektot der Universität Marburg
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Werke:
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Lebensorte:
- Lübeck; Tübingen; Göttingen; Berlin
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Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Familie ↑
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Vater:
Matz, Carl* Johannes, GND, 1847–1920, Kaufmann in Lübeck, Sohn des Carl Gottlieb Matz, Arzt, und der Mathilde Krüger
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Mutter:
Meyer, Louise, 1857-1938, aus Reutlingen, Tochter des August Georg Ludwig Meyer, 1829-1870, Jurist, und der Louise Strodtbeck
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Partner:
- Müller, Rose, * Berlin 25.9.1891, † Marburg 28.10.1978, Heirat 10.7.1921, Tochter des Albert Müller, 1856-1921, Generalleutnant, und der Gustave Emilie Sidonie Götte
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Verwandte:
- Matz, Friedrich <Onkel>, 1843-1874, GND, Dr. phil., Klassischer Archäologe, außerordentlicher Professor in Halle an der Saale, 1874 ordentlicher Professor in Berlin
- Matz, Johannes <Onkel>, 1849-1913, Architekt, Geheimer Baurat, Mitarbeiter von Paul Wallot am Reichstag in Berlin
- Matz, Rudolf <Neffe>, * 1892, Schöpfer des Landwirtschaftlichen Bodenatlas der DDR
- Matz, Arnold <Neffe>, * 1904, Professor am Konservatorium in Leipzig
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 16, Berlin 1990, S. 419 f. (Andreas E. Furtwängler)
- Nikolaus Himmelmann, F.M., in: Neue Lübecker Lebensläufe, Neumünster 2009, S. 414-417;
- Hans-Günter Buchholz/Vassos Karageorghis, Altägäis und Altkypros. [Friedrich Matz zum 80. Geburtstag am 15. August 1970], Tübingen [1972]
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 565 f.
- Anne Christine Nagel (Hrsg.), Die Philipps-Universität Marburg im Nationalsozialismus. Dokumente zu ihrer Geschichte, Stuttgart 2000, S. 536
- Zitierweise ↑
- „Matz, Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118579126> (Stand: 15.8.2025)
