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Hessische Biografie

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Portrait

Otto Palandt
(1877–1951)

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Palandt, Otto [ID = 21858]

* 1.5.1877 Stade, † 3.12.1951 Hamburg, evangelisch
Dr. jur. – Jurist
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums in Hildesheim
  • 1897 Studium der Rechte in München, Leipzig und Göttingen
  • Promotion zum Dr. jur.
  • 1904 Gerichtsassessor
  • 1906 Amtsrichter, später Amtsgerichtsrat in Zirn
  • 1912 Landgerichtsrat in Kassel
  • 1919 Landrichter am deutschen Obergericht in Warschau
  • 1916 Oberlandesgerichtsrat in Posen
  • 1919-1933 Oberlandesgerichtsrat in Kassel, auch Vorsitzender in dem für Arbeitssachen zuständigen Staatlichen Schlichtungsausschuss
  • 1933 erst Vizepräsident, dann Präsident des preußischen Landesjustizprüfungsamtes, 1934-1943 Präsident des Reichsjustizprüfungsamtes, zuständig für die gesamte Juristenausbildung im Deutschen Reich, führte Arbeitsgemeinschaften zur Ergänzung der Stationsausbildung ein, erweiterte bei der zweiten Staatsprüfung das Prüfungskollegium auf vier Prüfer und führte das Führerprinzip bei juristischen Prüfungen ein, verfasste eine neubearbeitete Justizausbildungsordnung
  • 1939-1951 Herausgeber und Gesamtredakteur des „Palandt“, des bekanntesten und verbreitetsten BGB-Kurzkommentars
  • Mitglied im Deutschen Richterbund und seit 1933 Mitglied der NSDAP

Lebensorte:

  • Hildesheim; München; Leipzig; Göttingen
Familie

Vater:

Palandt, Ernst Wihelm, GND, 1848-1924, Pfarrer in Soßmar und Banteln, Sohn des Wilhelm Palandt, GND, 1820–1896, aus Sottrum bei Derneburg, Waisenhausvater in Hildesheim, und der Doris Billerbeck, * 1824 (?), † 1880

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Palandt, Otto“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/12474916X> (Stand: 1.5.2026)