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Hessische Biografie
Völcker, August Friedrich David [ID = 18245]
- * 17.12.1800 Lich, † 19.7.1883 Gießen, evangelisch
Dr. jur. h.c. – Jurist, Gerichtsdirektor, Parlamentarier - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1835 Landrichter am Landgericht in Lich, 1840 in Butzbach
- 1844 Mitglied und Rat am Hofgericht in Gießen
- 1848 zugleich Mitglied der Kommission zur Revision des Forst- und Feldstrafwesens
- 1848 Staatsanwalt am Hofgericht und Assisenhof in Gießen
- 1849 wieder Hofgerichtsrat
- 1850 Mitglied des Volkshauses des Deutschen Parlaments für das Großherzogtum Hessen (Wahlbezirk 1: Gießen)
- 25.8.1864 Ritterkreuz 1. Klasse des Großherzoglich Hessischen Philippsordens, 17.1.1875 Komturkreuz 2. Klasse dazu
- 1873 Hofgerichtsdirektor in Gießen
- 24.6.1874 Geheimrat
- 17.1.1875 Dr. jur. h.c. der Universität Gießen
- 1877 auf eigenes Ansuchen pensioniert
- 5.2.1877 Kommandeurkreuz 2. Klasse des Großherzoglich Hessischen Ludwigsordens
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Lebensorte:
- Lich; Butzbach; Gießen
- Familie ↑
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Vater:
Völcker, Johann Heinrich, Rektor und Pfarrer
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Mutter:
Zahn, Ernestine
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Partner:
- Schulz, Theodore, (⚭ 1828) * Königsberg (Kreis Biedenkopf) 1808/09, † Gießen 23.3.1889, Tochter des Ludwig Schulz, Amtmann
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Lengemann, Das Deutsche Parlament (Erfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch, München/Jena 2000, S. 324
- Zitierweise ↑
- „Völcker, August Friedrich David“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/18245> (Stand: 17.12.2025)
