Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
11587030X
Drach, Carl Alhard von [ID = 9864]
- * 23.6.1839 Hanau, † 30.4.1915 Kassel, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Mathematiker, Hochschullehrer, Denkmalpfleger - Andere Namen ↑
-
Weitere Namen:
- Drach, Carl Adelhard* von
- Wirken ↑
-
Werdegang:
- 16.11.1861 Promotion zum Doktor der Philosophie in Marburg
- 28.1.1864 Habilitation für Mathematik in Marburg
- 17.4.1872 außerordentlicher Professor der Mathematik an der Universität Marburg
- 1892-1893 kunsthistorische Studien in Berlin
- Begründer des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der Universität Marburg
- 1899-1909 vertretungsweise Leiter der Sammlung für neuere Kunstgeschichte
- 10.2.1902 nebenamtlich Konservator der Denkmäler im Regierungsbezirk Kassel
- 14.12.1908 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
- 22.3.1909 auf Antrag von den amtlichen Verpflichtungen an der Universität entbunden
- 1.10.1913 vom Amt des Konservators zurückgetreten
-
Studium:
- 1892 kunsthistorische Studien in Berlin
-
Akademische Qualifikation:
- 16.11.1861 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
- 28.1.1864 Habilitation für Mathematik an der Universität Marburg
-
Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mathematik / Privatdozent / 1864-1872
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mathematik / außerordentlicher Professor / 1872-1895
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mittlere und Neuere Kunstgeschichte / Professor / 1893-1908
-
Werke:
- Vom Tangentenkegel der Oberflächen zweiter Ordnung (Diss. phil. 1861)
- Ueber innere und äussere Polaren der Curven dritter Ordnung (Habil.-Schrift 1864)
- Einleitung in die Theorie der cubischen Kegelschnitte (Raumcurven dritter Ordnung) (1867)
- (Hrsg.), Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel, Band 1: Kreis Gelnhausen, Atlas (1901), Band 2: Kreis Fritzlar (1909)
-
Lebensorte:
- Hanau; Marburg; Kassel; Berlin
- Familie ↑
-
Vater:
Drach, Christian von, Hauptmann
-
Mutter:
Luja, Katharina
-
Partner:
- , unverheiratet
- Nachweise ↑
-
Quellen:
- HStAM Bestand 910 Nr. 5537 (Kassel I, Sterbenebenregister, 1915, Nr. 751)
-
Literatur:
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 664
-
Bildquelle:
„Carl Adelhard v. Drach“ (Federzeichnung · 25,5 x 35 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.220) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
- Zitierweise ↑
- „Drach, Carl Alhard von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11587030X> (Stand: 23.6.2025)
