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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 67. Friedewald

Oberneurode

Gehöftgruppe · 285 m über NN
Gemarkung Unterneurode, Gemeinde Philippsthal (Werra), Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Gehöftgruppe

Lagebezug:

Westlich oberhalb von Unterneurode. Auf Mercators Karte 1592 und in Engelhards Erdbeschreibung 1778/81 als "Das Löchen" bezeichnet.

Ersterwähnung:

1553

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3564008, 5636951
UTM: 32 U 563908 5635136
WGS84: 50.864373° N, 9.908132° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63201606001

Einwohnerstatistik:

  • 1747: 1 Feuerstätte (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
  • 1885: 3 Wohngebäude mit 22 Bewohnern
  • 1895: 22 Einwohner
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1553/1585: Landgrafschaft Hessen, Amt Friedwald, Gerichtsstuhl Friedewald
  • 1747: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Friedewald (zu Lautenhausen gehörig)
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Friedewald (zu Lautenhausen gehöriger Hof)
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld

Altkreis:

Hersfeld

Herrschaft:

1553 hat der Landgraf von Hessen die hohe Obrigkeit im Hof Oberrodt inne, zuständig ist das Gericht Friedewald.

Gemeindeentwicklung:

Bis zur Bildung der Gemeinde Unterneurode im Jahre 1943 gehörte Oberneurode zu Lautenhausen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Bis zur Bildung der Gemeinde Unterneurode im Jahre 1943 gehörte Oberneurode kirchlich mit Lautenhausen zu Friedewald, während Neurode etwa ab den 20er Jahren nach Ransbach eingepfarrt war.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Oberneurode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3620> (Stand: 16.6.2026)