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Historisches Ortslexikon

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Messtischblatt
4821 Fritzlar

Königsherrenmühle

Wüstung
Gemarkung Geismar oder Fritzlar, Gemeinde Fritzlar, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

Etwa 2-3 km nordwestlich oder westlich von Fritzlar.

Lage und Verkehrslage:

Wohl an der Elbe in der Gemarkung Geismar oder Fritzlar.

Ersterwähnung:

1295

Letzterwähnung:

1335

Historische Namensformen:

  • molendinum situm apud Albeam, quod olim fuerat domine de Cunyngeshagen (1295) [Demandt, Quellen Stadt Fritzlar, S. 273-274, Nr. 92]
  • Kuningesherenmole (1335)
  • Königsherren-Mühle

Bezeichnung der Siedlung:

  • Mühle
Statistik

Ortskennziffer:

63400503011

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1297: Hospital Fritzlar verpflichtet sich, aus der Königsherrenmühle dem Kloster Hardehausen einen Zins zu zahlen.
  • 1335: Die Wrede verzichten gegen eine Rente des Klosters Hardehausen auf Ansprüche an die Königsherrenmühle; Johann Atzele kauft die Mühle des Klosters Hardehausen.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Königsherrenmühle, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4474> (Stand: 18.8.2023)