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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1075169100
Schlegel, Bernhard [ID = 16940]
- * 25.3.1913 Berlin, † 24.12.1987 Wiesbaden, Begräbnisort: Wiesbaden Nordfriedhof
Prof. Dr. med. – Internist, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1919-1931 Besuch des Gymnasiums in Berlin-Steglitz, dort Abitur
- 1931-1936 Studium der Medizin an den Universitäten Berlin, Bonn und Marburg
- 1936 Medizinisches Staatsexamen
- 1936-1937 Medizinalpraktikant an der Medizinischen Universitätsklinik Marburg und am Tuberkulose-Sanatorium Sonnenblick bei Marburg
- 1937 Eintritt in die NSDAP (Mitglieds-Nr. 5.580.503)
- 1938-1939 ernährungsphysiologische Ausbildung am Reichsgesundheitsamt Berlin-Dahlem
- 1938 Promotion zum Dr. med.
- ab 1939 planmäßiger Volontärassistent an der Medizinischen Universitätsklinik Marburg sowie Privatassistent des Direktors
- 1940-25.4.1948 Kriegsdienst in der Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft, davon 1942-1943 als Abteilungsarzt der Inneren Abteilung des Reserve-Lazaretts Bad Orb
- 1944 Habilitation für das Fach Innere Medizin
- 1945 Venia Legendi für das Fach Innere Medizin an der Universität Marburg
- 1949 Wiedereintritt in die Medizinische Universitätsklinik Marburg
- 1950 Facharzt für Innere Medizin, anschließend Leiter der Röntgenabteilung der Klinik
- 1953 Ernennung zum ersten Oberarzt der Medizinischen Universitätsklinik Marburg
- 3.7.1953 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor, anschließend wissenschaftliche Betreuung des Balneologischen Forschungsinstituts Bad Salzschlirf
- 15.10.1956-30.6.1957 kommissarischer Direktor der Medizinischen Universitäts-Poliklinik Marburg
- 1.7.1957 Wiederaufnahme der Tätigkeit als erster Oberarzt der Medizinischen Universitätsklinik Marburg
- 1958 Ende der Tätigkeit an der Universität Marburg
- 1.8.1959-1984 Chefarzt der Medizinischen Klinik I der Städtischen Krankenanstalten Wiesbaden
- 4.1960-1984 ständiger Schriftführer der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
- 1966-1968 zusätzlich ärztlicher Direktor der Städtischen Krankenanstalten Wiesbaden
- 1985 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse
- 1986 Verleihung der Günther-Budelmann-Medaille
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Studium:
- 1931-1936 Studium der Medizin an den Universitäten Berlin, Bonn und Marburg
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Akademische Qualifikation:
- 1938 Promotion zum Dr. med.
- 1944 Habilitation für das Fach Innere Medizin
- 1945 Venia Legendi für das Fach Innere Medizin an der Universität Marburg
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / außerplanmäßiger Professor / 1953-1958
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Mitgliedschaften:
- 1983 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
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Werke:
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Lebensorte:
- Berlin; Bonn; Marburg; Wiesbaden
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Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Familie ↑
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Vater:
Schlegel, N.N., Arzt
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 796 (Bernhard Wiedemann)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 700 f., Nr. 3835
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 366
- Zitierweise ↑
- „Schlegel, Bernhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1075169100> (Stand: 4.8.2025)
