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Hessische Biografie

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Portrait

Georg Friedrich Puchta
(1798–1846)

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Puchta, Georg Friedrich [ID = 9439]

* 31.8.1798 Kadolzburg, † 8.1.1846 Berlin, evangelisch-lutherisch
Prof. Dr. jur. – Professor, Jurist
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Puchta, Georgius F.
  • Puchtar, Georg F.
  • Puchtar, Georg Friedrich
  • Puchter, Georg F.
  • Puchter, Georg Friedrich
Wirken

Werdegang:

  • 1811 bis 1816 Besuch des Ägidiengymnasiums in Nürnberg
  • 1816 Beginn des Studiums der Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen
  • 1820 Promotion zum Dr. jur.
  • 1821 Habilitation für römisches Recht in Erlangen
  • 9.9.1823 außerordentlicher Professor der Rechte an der Universität Erlangen (romanistische Fächer, Enzyklopädie, Kirchenrecht und deutsches Recht)
  • seit 1823 Kontakt zu Friedrich Carl von Savingy
  • 2.11.1826 Lehre des Lehen- und deutschen Privatrechts
  • 19.10.1828 ordentlicher Professor an der Universität München
  • 7.10.1830 Bayrischer Hofrat
  • 8.1.1835 Einführung als ordentlicher Professor an der Universität Marburg zum 1.4.1835; Beilegung des Prädikats Hofrat
  • Lehrfächer: Kirchenrecht, römisches Recht, Institutionen, Pandekten
  • 23.5.1835 ordentlicher Beisitzer der Juristischen Fakultät in Marburg
  • 21.3.1837 Entlassung aus dem kurhessischen Staatsdienst
  • 1837 Professor des römischen Rechts in Leipzig
  • 16.7.1842 ordentlicher Professor und Mitglied des Spruchkollegiums an der Universität Berlin als Nachfolger Savignys
  • 1844 Geheimer Obertribunalrat
  • 1845 Mitglied des preußischen Staatsrats und der Gesetzgebungskommission

Studium:

  • 1816 Beginn des Studiums der Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen

Akademische Qualifikation:

  • 1820 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Erlangen
  • 1821 Habilitation für römisches Recht in Erlangen

Akademische Vita:

  • Erlangen, Universität / Juristische Fakultät / Enzyklopädie, Kirchenrecht und deutsches Recht, Lehen- und deutsches Privatrecht / außerordentlicher Professor / 1823
  • München, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1828
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Kirchenrecht, römisches Recht, Institutionen, Pandekten / ordentlicher Professor / 1835-1837
  • Leipzig, Universität / Juristische Fakultät / römisches Recht / ordentlicher Professor / 1837
  • Berlin, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1842

Akademische Ämter:

  • 1839 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Leipzig

Werke:

  • Titel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • De itinere, actu et via (Dissertation 1820)
  • Das Gewohnheitsrecht, Band 1 (1828), Band 2 (1837)
  • Lehrbuch der Pandekten (1838)
  • Cursus der Institutionen, Band 1. Einleitung in die Rechtswissenschaft und Geschichte des Rechts bey dem römischen Volk (1841), Band 2 (1842), Band 3 (1847)
  • Georg Friedrich Puchta's Kleine civilistische Schriften (1851)
  • Vierzehn Briefe Puchtas an Savigny (herausgegeben 1979)
  • Vorlesungen über das heutige römische Recht, Band 1 (1847), Band 2 (1848)

Lebensorte:

  • Kadolzburg; Erlangen; München; Marburg; Leipzig; Berlin
Familie

Vater:

Puchta, Wolfgang Heinrich, GND, 1769–1843, Dr. jur., Advokat in Ansbach, ab 1796 Landrichter in Cadolzburg, ab 1811 Dirigent des Landgerichts Erlangen, Sohn des Johann Christoph Puchta, Pfarrer

Mutter:

Heim, Johanna Philippina

Partner:

  • Stahl, Christiane, Heirat 1824

Verwandte:

  • Puchta, Christian Heinrich <Bruder>, 1808-1858, Studium der Philologie und Theologie an der Universität Erlangen, zuletzt Pfarrer in Augsburg
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Carl Graepler, Imagines professorum academiae Marburgensis, Nr. 227

Zitierweise
„Puchta, Georg Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118596969> (Stand: 31.8.2025)