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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118594117
Wagner, Wilhelm Richard [ID = 3938]
- * 22.5.1813 Leipzig, † 13.2.1883 Venedig, Begräbnisort: Bayreuth
Komponist, Schriftsteller - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1834 in Frankfurt am Main, um Sänger für das Theater in Magdeburg anzuwerben
- 1835 erstmals in Wiesbaden, um Sänger für das Theater in Magdeburg anzuwerben
- 1852 erste Wiesbadener Aufführung des „Tannhäuser“ durch Wagners Jugendfreund Schindelmeißer
- 1853 erste Aufführung eines Stückes von Wagner in Frankfurt am Main mit „Tannhäuser“
- 1853 erste Wiesbadener Aufführung des „Lohengrin“ durch Wagners Jugendfreund Schindelmeißer
- 1860 geplanter aber nicht realisierter Besuch bei Schopenhauer in Frankfurt am Main auf der Reise nach Paris
- 2-11.1862 in der Villa des Architekten Wilhelm Frickhöfer in Biebrich wohnhaft, Arbeitet an den „Meistersingern von Nürnberg“
- Beziehung zu der Schauspielerin Friederike Meyer, engagiert in Frankfurt am Main und befreundet mit Carl von Guaita, Präsident der Theater-Actien-Gesellschaft
- September 1862 Guaita lud Wagner ein, in Frankfurt den Lohengrin aufzuführen, Wagner wohnte im Hotel „zum Schwanen“
- Ehrenmitglied des Frankfurter Musikvereins und des Freien Deutschen Hochstifts
- 1877 Kuraufenthalt in Bad Ems, bei dem Wagner den „Parsifal“ begann
- 1883 Gründung des Richard-Wagner-Kreises in Wiesbaden
- 1897 Gründung des Zweigvereins des Richard-Wagner-Vereins
- infolgedessen stark anschwellende Aufführungszahlen
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main; Magdeburg; Wiesbaden
- Familie ↑
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Partner:
- Liszt, Cosima, 1837-1930, verheiratet I. mit Hans von Bülow, Dirigent, Tochter des Franz Liszt und der Marie Catharine Sophie Gräfin d’Agoult
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 40, Leipzig 1896, S. 544-571 (Franz Muncker)
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 935 (Peter-Michael Glöckler)
- Frankfurter Biographie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1996, S. 528 f. (Reinhard Frost)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 842, Nr. 4591
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Bildquelle:
anonym, Wagner Luzern 1868, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Wagner, Wilhelm Richard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118594117> (Stand: 4.8.2025)
