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Hessische Biografie

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Portrait

Philipp Friedrich Gwinner
(1796–1868)

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Gwinner, Philipp Friedrich [ID = 14371]

* 11.1.1796 Frankfurt am Main (Gutleuthof), † 11.12.1868 Frankfurt am Main, Begräbnisort: Frankfurt am Main Hauptfriedhof
Dr. jur. – Advokat, Kriminalrat, Kunsthistoriker, Burschenschaftler, Freimaurer, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1807-1814 Schüler des Städtischen Gymnasiums in Frankfurt am Main
  • 1811-1813 Schüler des Gymnasiums in Darmstadt
  • 1813-1814 Kriegsfreiwilliger im Feldzug gegen Frankreich
  • Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Berlin, Gießen und Jena
  • 1816 Mitglied der „Christlich-teutschen Burschenschaft / Ehrenspiegelburschenschaft Gießen“
  • 1817 Mitglied der „Urburschenschaft“ in Jena
  • 18.10.1817 Teilnehmer des Wartburgfestes
  • 1818 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Gießen
  • seit 1819 Advokat in Frankfurt am Main
  • 1819 Erwerb des Frankfurter Bürgerrechts
  • 1823 Kriminalrat
  • 1827-1856 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung der Freien Stadt Frankfurt
  • 1831-1832 Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation der Freien Stadt Frankfurt
  • 16.11.1835-1848 Senator in Frankfurt am Main
  • 1836 Mitglied des Stadtgerichts
  • 1848-1866 Schöffe in Frankfurt am Main
  • 1854-1856 Appellationsgerichtsrat in Frankfurt am Main
  • seit 1857 Deputierter in der Stadtkämmerei und dem Stiftungsausschuss
  • seit 1858 inventarisierte er im Auftrag der Stadt sämtliche Gemälde in städtischem Besitz
  • 1862 Synikus der Freien Stadt Frankfurt
  • 1864 Wahl zum Älteren Bürgermeister
  • Mitglied der Frankfurter Freimaurerloge „Sokrates zur Standhaftigkeit“
  • 1865 Älterer Bürgermeister in Frankfurt am Main
  • kunsthistorische Forschungen und Veröffentlichungen

Funktion:

  • Frankfurt am Main, Freie Stadt, Gesetzgebende Versammlung, Mitglied, 1827-1856
  • Frankfurt am Main, Freie Stadt, Ständige Bürgerrepräsentation, Mitglied, 1831-1832
  • Frankfurt am Main, Älterer Bürgermeister, 1865

Werke:

  • Kunst und Künstler in Frankfurt am Main vom 13. Jahrhundert bis zur Eröffnung des Städelschen Kunstinstituts (1862, Zusätze und Berichtigungen 1867)

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main; Darmstadt; Berlin; Gießen; Jena
Familie

Vater:

Gwinner, Johann Michael, 1751–1824, Pächter des Gutleuthofs

Mutter:

Hestermann, Susanna Elisabeth, 1760–1831

Partner:

  • Rolland, Catharine Maria Christine von, (⚭ 22.7.1822)

Verwandte:

  • Gwinner, Otto Michael Hermann <Sohn>, * Frankfurt am Main 25.5.1823, † Frankfurt am Main 10.12.1851, Dr. med., praktischer Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer
  • Gwinner, Wilhelm* Robert Franz von <Sohn>, GND, * Frankfurt am Main 17.10.1825, † Frankfurt am Main 27.1.1917, Dr. jur. et phil., Jurist, Schriftsteller, verheiratet Calw 26.8.1852 mit Eugenia Dreiss, * Calw 28.4.1825, † Frankfurt am Main 13.8.1900
  • Migault, Elisa Mathilde, geb. Gwinner <Tochter>, * Frankfurt am Main 4.10.1829, verheiratet Frankfurt am Main 11.4.1855 mit Hermann Carl August Migault, * Bremen 4.7.1815, Dr. jur., Obergerichtsrat in Bremen
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

anonym, Frankfurt Am Main-Portraits-Philipp Friedrich Gwinner, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Gwinner, Philipp Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/10251643X> (Stand: 11.1.2026)