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Portrait

Hans von Sankt Nabor
(belegt 1500–1521)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1400089611

Sankt Nabor, Hans von [ID = 22256]

† 1.5.1521, belegt 1500
Schöffe, Bürgermeister, Rentmeister
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Sohn des Marburger Kaufmanns Peter Luxinger (Lix-) von St. Nabor1, Schöffe zu Marburg 15002, 1509 Juli 9 nachgesetzter Testamentarier des Kölner Kanzlers Dr. Johann Menchen3, Bürgermeister zu Marburg 1512/134. Rentmeister zu Blankenstein 1510 Juni 105, 1512 Juni 186, 1514 März 67. Wird nach dem Sieg der Landgräfin Anna über die Regenten abgesetzt und 1514 Mai 20 von Hans von Berlepsch, Johann von Linsingen, Balthasar und Johann Schrautenbach verhört8, weil er gegen die Landgräfin Schmähworte gebraucht und von den Armen Geschenke angenommen haben soll9. Er wird gefangen gesetzt, worauf Dekan und Kapitel des Wetzlarer Marienstiftes und St. Nabors Frau Katharina Bilstein samt ihren beiden Töchtern Gela und Anna 1514 Juli 26 um seine Freilassung bitten10. Der Bitte ist offenbar entsprochen worden, denn 1514 Dezember 22 wird St. Nabor erneut gefänglich eingezogen11. 1521 Mai 1 war er verstorben12.


  1. Küch, Marburger Rechtsquellen I S. 514 beschreibt beider Siegel. ↑
  2. Ebd. II S. 409, 416. ↑
  3. Ebd. I Nr. 175. ↑
  4. Ebd. II S. 450, 457. ↑
  5. Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. XXIV Nr. 26. – Vgl. dazu Philipp Breitrück, der zur selben Zeit Marburger Schöffe, Bürgermeister und Rentmeister (in Nidda) war. ↑
  6. Rechn. I, Marburg (80a/4 Bel.). ↑
  7. Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. XIV Nr. 62. ↑
  8. Ebd. XXXIX, 8. ↑
  9. Glagau, Landtagsakten Nr. 147A. ↑
  10. Siehe Anm. 8. ↑
  11. Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. XXXIX Nr. 2. ↑
  12. Küch, Marburger Rechtsquellen II S. 500. ↑

Literatur