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Historisches Ortslexikon

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Schiffelborn

Dorf · 319 m über NN
Gemarkung Oberurff-Schiffelborn, Gemeinde Bad Zwesten, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13 km südwestlich von Fritzlar.

Lage und Verkehrslage:

Geschlossenes Dorf mit regellosem Grundriss am Fuße des Löwensteiner Burgberges.

Zufahrtsstraße von Ober-Urff.

Ersterwähnung:

1464

Historische Namensformen:

Umlegung der Flur:

1908

Älteste Gemarkungskarte:

1769

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3510582, 5656293
UTM: 32 U 510504 5654470
WGS84: 51.041678° N, 9.149824° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

634027040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1747 (Kasseler Acker): 73 Land, 9 Wiesen.
  • 1885 (Hektar): 39, davon 33 Acker (= 84.62 %), 3 Wiesen (= 7.69 %), 0 Holzungen
  • 1961 (Hektar): 40, davon 0 Wald

Einwohnerstatistik:

  • 1742 und 1747: 19 Häuser bzw. Hausgesesse. 1775: 113 Einwohner.
  • 1834: 143, 1885: 109 Einwohner.
  • 1861: 133 evangelisch-reformierte, 2 evangelisch-lutherische Einwohner.
  • 1885: 109, davon 109 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1925: 82, 1939: 65, 1950: 105, 1961: 96 Einwohner.
  • 1961 (Erwerbspersonen): 33 Land- und Forstwirtschaft, 10 Produzierendes Gewerbe, 1 Handel und Verkehr, 4 Dienstleistungen und Sonstiges.
  • 1961: 96, davon 88 evangelisch (= 91.67 %), 8 katholisch (= 8.33 %)

Diagramme:

Schiffelborn: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1742: Amt Borken
  • 1807: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Marburg, Kanton und Friedensgericht Jesberg
  • 1814: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Jesberg
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Fritzlar
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Fritzlar
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Fritzlar
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fritzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fritzlar-Homberg
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fritzlar-Homberg
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fritzlar-Homberg
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Schwalm-Eder-Kreis

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Gericht:

  • 1822: Justizamt Jesberg
  • 1867: Amtsgericht Jesberg
  • 1945: Amtsgericht Borken
  • 1968: Amtsgericht Fritzlar (Zweigstelle Borken)
  • 1970: Amtsgericht Fritzlar

Gemeindeentwicklung:

Am 15.9.1964 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform der zwischenzeitliche Zusammenschluss von Oberurff und Schiffelborn zu Oberurff-Schiffelborn. Am 31.12.1971 wurde Schiffelborn dann wieder als einzelner Ortsteil der Gemeinde (Bad) Zwesten eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1598: Löwensteiner Hintersassen zu Schiffelborn erwähnt. Diese hatten als zur Burg Löwenstein gehörig Baudienste und Abgaben zu leisten.
  • 1618: Wert eines Hintersassen mit 60 Talern angegeben.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1747 und später: eingepfarrt nach Ober-Urff.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schiffelborn, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4227> (Stand: 16.10.2018)