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Hessische Biografie

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Brahms, Johannes [ID = 24456]

* 7.5.1833 Hamburg, † 3.4.1897 Wien
Komponist
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken ↑

Werdegang:

  • ab 1875 endgültig in Wien sesshaft
  • 26. Februar 1876 Solist in einem ersten Klavierkonzert mit dem Kurorchester unter Louis Lüstner (1840-1918)
  • ab 1878 regelmäßig in Frankfurt am Main aufgrund seiner Freundschaft zu Clara Schumann
  • er gehörte in Frankfurt zu einem Kreis von befreundeten Musikern, zu dem unter anderem Julius Stockhausen, Josef Joachim, Karl Müller, Bernhard Scholz, Otto Dessoff, Hugo Heermann und Bernhard Cossmann zählten
  • 1882-1895 mehrmals als Dirigent oder Solist eigener Werke bei den Frankfurter Museumskonzerten
  • 21. Mai-Oktober 1883 bewohnte er das Haus Schöne Aussicht 7 (ehemals Geisbergstraße 19) in Wiesbaden, das sich Ludwig Knaus als Atelier eingerichtet hatte
  • 28. September 1883 bei der Einweihung des Niederwalddenkmals anwesend
  • Anfang Oktober 1883 Abreise aus Wiesbaden
  • 2. Dezember 1883 Uraufführung seiner dritten Sinfonie in F-Dur in Wien
  • freundschaftlicher Verkehr mit Hermine Spies und den Familien Beckerath in Rüdesheim und Wiesbaden
  • in Wiesbaden Vollendung seiner 3. Sinfonie („Wiesbadener Sinfonie“), die Januar 1884, von ihm dirigiert, im Kurhaus Wiesbaden uraufgeführt wurde
  • 17. August 1986 Gründung der Brahms-Gesellschaft in Wiesbaden
  • November 1885 Aufführung der vierten Sinfonie in Wiesbaden, Gastspiel mit der Meininger Hofkapelle
  • 1886 und 1888 Besuch von Hermine Spies bei Brahms am Thuner See
  • März 1888 Doppelkonzert in a-Moll in Wiesbaden
  • Trank von Beckerath zugesandten Rheingauer Wein am Todestag in Wien (Vgl. Wiesbadener Stadtlexikon, S.104.)

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main
Nachweise ↑

Literatur:

Zitierweise ↑
„Brahms, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118514253> (Stand: 30.10.2026)