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Hessische Biografie

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Portrait

Johann Ludwig Wilhelm Hermann Schmidt-Rimpler
(1838–1915)

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Schmidt-Rimpler, Johann Ludwig Wilhelm Hermann [ID = 10532]

* 30.12.1838 Berlin, † 23.9.1915 Halle an der Saale, Begräbnisort: Halle an der Saale Stadtgottesacker, evangelisch
Prof. Dr. med.; Geheimer Medizinalrat – Hochschullehrer, Arzt
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Schmidt, Johann Ludwig Wilhelm Hermann*, (bis 1875)
Wirken

Werdegang:

  • 22.7.1861 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin
  • 1.10.1861-9.1862 Unterarzt, kommandiert zum Charitè Krankenhaus in Berlin
  • 25.2.1863 Abschluss des medizinischen Staatsexamens an der Universität Berlin
  • 1863-April 1864 Chef de clinique (!) in der Privat-Augenheilanstalt von Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht* von Graefe in Berlin
  • Teilnehmer des Feldzugs gegen Dänemark
  • 1865 als Militärarzt nach Brandenburg an der Havel versetzt
  • 10.11.1866 als Oberarzt an das Medizinisch-Chirurgische Friedrich-Wilhelms-Institut in Berlin kommandiert
  • 23.5.1867 Stabsarzt am Medizinisch-Chirurgische Friedrich-Wilhelms-Institut in Berlin
  • 1867 Assistent an der von Graefschen Universitäts-Augenklinik in der Berliner Charitè
  • 21.6.1870 Ernennung zum interimistischen dirigierenden Arzt der betreuenden Abteilung und zum Examinator für Augenheilkunde in der ärztlichen Prüfungskommission
  • 15.7.1870 Ruf an die Universität Marburg
  • 1.4.1871 außerordentlicher Professor der Augenheilkunde an der Universität Marburg und Direktor des Klinischen Instituts für Augenheilkunde
  • 9.4.1873 ordentlicher Professor der Augenheilkunde an der Universität Marburg
  • 1876 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1881 Rektor der Universität Marburg
  • 10.3.1890 Geheimer Medizinalrat
  • Mitglied des Stadtrats in Marburg und Vizebürgermeister
  • 1.10.1890 Versetzung an die Universität Göttingen
  • 1.4.1901 an die Universität Halle, dort Direktor der Universitäts-Augenklinik und -Poliklinik
  • Rektor der Universität Halle 1905/06
  • 30.9.1909 von der Verpflichtung zum Abhalten von Vorlesungen und der Direktion der beiden Kliniken entbunden
  • ab 1908 Stadtverordneter in Halle an der Saale
  • 1911 Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung in Halle an der Saale
  • 1912 Mitglied des Provinziallandtages
  • 30.9.1913 aus eigenem Wunsch aus dem Collegium der Wittenberger Professoren ausgeschieden

Funktion:

  • Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1876
  • Marburg, Universität, Rektor, 1881
  • Marburg, Stadt, Vizebürgermeister, 1890

Akademische Qualifikation:

  • 22.7.1861 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Augenheilkunde / außerordentlicher Professor / 1871-1873
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Augenheilkunde / ordentlicher Professor / 1873-1890
  • Göttingen, Universität / Medizinische Fakultät / Augenheilkunde / ordentlicher Professor / 1890-1901
  • Halle, Universität / Medizinische Fakultät / Augenheilkunde / ordentlicher Professor / 1901-1909

Akademische Ämter:

  • 1876 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1881 Rektor der Universität Marburg

Mitgliedschaften:

  • 1909 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina - Sektion: Ophthalmologie

Werke:

  • De tubercolosi testis atque orchitide tubercolosa (Diss. med. 1861)
  • Augenheilkunde und Ophthalmoscopy (1885, 4. Aufl. 1889)

Lebensorte:

  • Berlin; Marburg; Göttingen; Halle an der Saale; Brandenburg an der Havel
Familie

Vater:

Schmidt, N.N., Kaufmann

Verwandte:

  • Schmidt-Rimpler, Walter <Sohn>, 1885–1975, Jurist, Hochschullehrer
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Unknown authorUnknown author, Hermann-Schmidt Rimpler, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Schmidt-Rimpler, Johann Ludwig Wilhelm Hermann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117511196> (Stand: 10.2.2025)