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KDR 100, TK25 1900 ff.

Obernhausen

Wüstung · 294 m über NN
Gemarkung Oberjosbach, Gemeinde Niedernhausen, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

18,8 km östlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

1 km südwestlich des Ortskerns von Oberjosbach an der Gemarkungsgrenze zu Niedernhausen; Flurbezeichnung Obernhausen, Oberhauser Wiesen, Oberhauser Wald

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3451842, 5559117
UTM: 32 U 451786 5557333
WGS84: 50.166249° N, 8.324922° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43901105002

Einwohnerstatistik:

  • 1493: 7 Haushaltungen
Verfassung

Altkreis:

Untertaunuskreis

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1300 sind Gefälle des Klosters Arnstein nachgewiesen. 1433 erhält bei der Eppsteiner Buderteilung Gottfried den Ort. 1565 und 1575 als Lehen des Stiftes St. Stephan zu Mainz an die Grafen von Stolberg ausgetan. 1724 wird die Grenze zwischen Nassau und Kurmainz ausgestein; die Obernhäuser Wiesen gehören zur nassauischen Gemarkung Niedernhausen. 1751 protestiert Nassau gegen die Beweidung des Oberhäuer Feldes durch die kurmainzische Gemeinde Oberjosbach.

Zehntverhältnisse:

Um 1226-1239 hat das Mainzer St. Stephanstift den Zehnten inne.

1782 ist der gesamte Zehnte des Oberhäuser Feldes mainzisch.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Pfarrei Schloßborn gehörig.

Nachweise

Quellen:

  • Ersterwähnung (um 1226-1239): HStAD A 2 Nr. 165/6 (Mainz, St. Stephan); Kopialbuch von St. Stephan, Mainz: Rotulus iurium et bonorum ecclesiae Sancti Stephani Moguntinae/Cartulaire de St. Etienne de Mayence. Nationalbibliothek Paris, Fonds Latin Nr. 17 794, S. 183-185)

Literatur:

Zitierweise
„Obernhausen, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11103> (Stand: 8.11.2017)