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Historisches Ortslexikon
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 21. Niedenstein
Hausen
-
Wüstung · 244 m über NN
Gemarkung Wichdorf, Gemeinde Niedenstein, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
6 km nordwestlich von Gudensberg.
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Lage und Verkehrslage:
1 km südlich von Wichdorf; Flurname Hausen, in Husen.
Vgl. auch die wohl nahe unterhalb gelegene Wüstung Niedernhausen.
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Ersterwähnung:
1209
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Letzterwähnung:
1447
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Siedlungsentwicklung:
Im Bereich der Wüstung karolingerzeitliche Keramikfunde.
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Historische Namensformen:
- Husen, in (1209) [Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde , 61 (1936), S. 57]
- Husen inferior (1323)
- Husen, in den (1363)
- Nedirnhusen (1394)
- Haußen (1544)
- Hausen, zu (1557)
- Husenn (1567)
- Wustenhaußen (1582)
- Hueßen (1655)
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3521236, 5675751
UTM: 32 U 521154 5673921
WGS84: 51.216284° N, 9.302874° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63401805003
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Einwohnerstatistik:
- 1447: wüst.
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1363: Die Witwe des Fritzlarer Bürgers Heinrich Katzmann verkauft dem Priester Heinrich Danke Güter in Hausen.
- 1434: Landgraf Ludwig belehnt Hermann Hund mit einer Hube zu Hausen; folgend Belehnungen bis 1655.
- 1447: Hausen nach Tod Wittekind Wackermuls als hessisches Lehen den von Dalwigk verliehen.
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Zehntverhältnisse:
1209 und noch 1310: Stift Fritzlar hat Zehnteinkünfte zu Hausen.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 127 f.
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 156.
- Siedlungskundliche Untersuchung des Einzugsgebietes der Wiehoff und Matzoff in Niederhessen (Kreis Fritzlar-Homberg). In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 20 (1970), S. 11 und 28.
- Zitierweise ↑
- „Hausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4386> (Stand: 9.11.2017)

