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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 30. Fritzlar

Sauerbrunnen

Gewerbesiedlung · 191 m über NN
Gemarkung Geismar, Gemeinde Fritzlar, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Gewerbesiedlung

Lagebezug:

7,5 km nordwestlich von Fritzlar.

Lage und Verkehrslage:

1,5 km nordwestlich von Geismar an der Elbe.

Ersterwähnung:

1360

Siedlungsentwicklung:

Um 1720: neue Brunnenfassung.

1769: neuer Abzugskanal.

1777: Neuerstellung.

Ende 19. Jahrhundert: Einstellen der Benutzung.

Historische Namensformen:

  • heilgenburnen, prope (um 1360) [Weber, Calend. S. 23]
  • heiligenbornwege, an dem (1368)
  • heilgenborn, prope (um 1390)
  • heilgenbornen, prope (um 1450)
  • Saurnnbornne, beim (1579)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3516301, 5668447
UTM: 32 U 516220 5666619
WGS84: 51.150793° N, 9.231914° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400503008

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Wie Dorf Geismar landgräflich.
  • 1906: Durch Besitzer W. Wagner an Fürstliche Waldeckische Domänenverwaltung (Abt. Wildunger Quellen) verkauft.
Nachweise

Literatur:

  • Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 263 f.
  • Ph. O. Cuntz, Nachricht von dem Gesundbrunnen bei dem Dorfe Geismar in Hessen unweit Züschen. In: Hessische Beiträge zur Gelehrsamkeit und Kunst 2. Stück 4 (1787).
  • C. Neuber, Der Gesundbrunnen beim Dorfe Geismar. In: Hessenland 14 (1900) S. 42-45.
  • Dux, Der Sauerbrunnen bei Geismar. In: Heimatschollen 2 (1922) S. 53.
Zitierweise
„Sauerbrunnen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4224> (Stand: 8.11.2017)