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Historisches Ortslexikon
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 31. Felsberg
Mitteldissen
-
Wüstung · 206 m über NN
Gemarkung Dissen, Gemeinde Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
2,5 km nordöstlich von Gudensberg.
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Lage und Verkehrslage:
1,1 km südwestlich Dissen zwischen Dissen und dem Lamsberg; Flurname im Mitteldisser Felde, die Mitteldisser Wiesen.
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Ersterwähnung:
1303
-
Letzterwähnung:
1436
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Historische Namensformen:
- mediocri Tusen, in (1303) [HStAM Best. Urk. 147 Nr. 21]
- villa minoris Thusen (1311)
- Myttelthuse (1312)
- Mytteln Thusene, in (1345)
- Mittelnthußin, Mytteln Thusene, zcu (1436)
- Mittelntusen, zu (1579)
- Dissen, Mittel-
- Mittel-Dissen
-
Bezeichnung der Siedlung:
- 1311: villa.
- 1436: zuletzt erwähnt.
- 1936: Feldmark.
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3528050, 5672161
UTM: 32 U 527965 5670332
WGS84: 51.183722° N, 9.400115° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63400702001
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1311: Kloster Ahnaberg verkauft seine Güter in der Gemarkung des Dorfes Mittel-Dissen dem Stift Fritzlar.
- 1312: Bürger zu Gudensberg desgleichen.
- 1345: Gudensberger Bürger verschreiben dem Heiligen-Kreuz-Altar in Gudensberg eine Gült aus Wiesen zu Mittel-Dissen.
- 1436: Kloster Hasungen hat eine Hufe zu Mittel-Dissen zu Landsiedelrecht verliehen.
- 1757: Junkerhof zu Mittel-Dissen durch die Herren von Lelewa an J. H. Schmincke verkauft.
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Zehntverhältnisse:
1303: Johann genannt von Indagine, Bürger zu Gudensberg, verschreibt Kloster Homberg einen Zins vom Zehnten zu Mittel-Dissen.
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Ortsadel:
1303
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Mitteldissen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4035> (Stand: 5.6.2026)

