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Mitteldissen

Wüstung · 206 m über NN
Gemarkung Dissen, Gemeinde Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

2,5 km nordöstlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage:

1,1 km südwestlich Dissen zwischen Dissen und dem Lamsberg; Flurname im Mitteldisser Felde, die Mitteldisser Wiesen.

Ersterwähnung:

1303

Letzterwähnung:

1436

Historische Namensformen:

  • mediocri Tusen, in (1303) [HStAM Best. Urk. 147 Nr. 21]
  • villa minoris Thusen (1311)
  • Myttelthuse (1312)
  • Mytteln Thusene, in (1345)
  • Mittelnthußin, Mytteln Thusene, zcu (1436)
  • Mittelntusen, zu (1579)
  • Dissen, Mittel-
  • Mittel-Dissen

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1311: villa.
  • 1436: zuletzt erwähnt.
  • 1936: Feldmark.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3528050, 5672161
UTM: 32 U 527965 5670332
WGS84: 51.183722° N, 9.400115° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400702001

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1311: Kloster Ahnaberg verkauft seine Güter in der Gemarkung des Dorfes Mittel-Dissen dem Stift Fritzlar.
  • 1312: Bürger zu Gudensberg desgleichen.
  • 1345: Gudensberger Bürger verschreiben dem Heiligen-Kreuz-Altar in Gudensberg eine Gült aus Wiesen zu Mittel-Dissen.
  • 1436: Kloster Hasungen hat eine Hufe zu Mittel-Dissen zu Landsiedelrecht verliehen.
  • 1757: Junkerhof zu Mittel-Dissen durch die Herren von Lelewa an J. H. Schmincke verkauft.

Zehntverhältnisse:

1303: Johann genannt von Indagine, Bürger zu Gudensberg, verschreibt Kloster Homberg einen Zins vom Zehnten zu Mittel-Dissen.

Ortsadel:

1303

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Mitteldissen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4035> (Stand: 5.6.2026)