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Portrait

Jakob Wilhelm Hauer
(1881–1962)

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GND-Nummer

118773429

Hauer, Jakob Wilhelm [ID = 16829]

* 4.4.1881 Ditzingen, † 18.2.1962 Tübingen
Prof. Dr. phil. – Indologe, Religionswissenschaftler, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • bis zum 14. Lebensjahr Besuch der Volksschule Ditzingen, danach bis 1900 Privatunterricht
  • 1900-1906 Ausbildung zum Missionar im Baseler Missionshaus
  • 1907-1911 Leiter der höheren Schule in Indien, gleichzeitig philologische und religionsgeschichtliche Studien
  • 1911 Studium der Klassischen Sprachen, Sanskrit, Philosophie und Religionsgeschichte an der Universität Tübingen
  • 1911-1915 Studium der Klassischen Sprachen, Geschichte, Philosophie, Psychologie, Ethnologie und Sanskrit an der Universität Oxford
  • Abschluss mit B.A. und der Berechtigung zum M.A. Oxford
  • Unterbrechungen des Studiums während des Ersten Weltkriegs durch Internierung
  • 1915 Rückkehr nach Deutschland
  • 1915-1919 Tätigkeit im Württembergischen Kirchendienst
  • zweites theologisches Dienstexamen
  • 1916-1918 Studium der Philosophie, Geschichte, Religionsgeschichte, Religionspsychologie und Sanskrit an der Universität Tübingen
  • 6.1918 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
  • 10.1919 Austritt aus dem Kirchendienst, anschließend Religionsgeschichtliche Studien
  • 1920-1934 Gründung und Leitung des Bundes der Köngener
  • ab 16.3.1921 Privatdozent an der Universität Tübingen
  • 1925 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Tübingen
  • 1925 Ernennung zum ordentlichen Professor für Indische Philologie und Direktor des Orientalischen und Indogermanischen Seminars an der Universität Marburg
  • 1927 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Tübingen
  • 5.1933 Beitritt zum Kampfbund für deutsche Kultur
  • 30.7.1933 Gründung der Deutschen Glaubensbewegung
  • 12.1933 förderndes Mitglied der Hitlerjugend
  • Mitglied des NS-Lehrerbundes und des NS-Dozentenbundes
  • 6.1934 Aufnahme in die SS, 8.1934 Aufnahme in den Sicherheitsdienst des Reichsführers SS
  • 1937 Mitglied der NSDAP
  • 1938 Arbeit für die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe
  • 16.8.1939 Erweiterung der Venia legendi auf „Arische Weltanschauung“
  • Ernennung zum Direktor des neugegründeten Arischen Seminars an der Universität Tübingen
  • 5.1945-8.1947 Internierung von der französischen Besatzungsmacht
  • 25.10.1945 Entlassung
  • 7.1949 offizielle Versetzung in den Ruhestand
  • 1950 Gründung der Arbeitsgemeinschaft für freie Religionsforschung und Philosophie

Studium:

  • 1911 Studium der Klassischen Sprachen, Sanskrit, Philosophie und Religionsgeschichte an der Universität Tübingen
  • 1911-1915 Studium der Klassischen Sprachen, Geschichte, Philosophie, Psychologie, Ethnologie und Sanskrit an der Universität Oxford
  • 1916-1918 Studium der Philosophie, Geschichte, Religionsgeschichte, Religionspsychologie und Sanskrit an der Universität Tübingen

Netzwerk:

  • Reventlow, Ernst zu <Mitgründer der Deutschen Glaubensbewegung>, GND, 1869-1943, Seeoffizier, Schriftsteller, Politiker

Akademische Qualifikation:

  • 6.1918 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen

Akademische Vita:

  • Tübingen, Universität / / / außerordentlicher Professor / 1925
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Indische Philologie / ordentlicher Professor / 1925-1927
  • Tübingen, Universität / / Religionswissenschaften und Indologie / ordentlicher Professor / 1927-1945

Werke:

Lebensorte:

  • Ditzingen; Basel; Tübingen; Oxford; Marburg
Familie

Vater:

Hauer, Jakob, 1854–1935, Gipsermeister, Sohn des Jakob Hauer und der Marie Katharina Ammer

Mutter:

Maier, Gottliebin Friederike, 1861–1922, Tochter des Johann Georg Maier, Spengler, und der Rosine Berner

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Hauer, Jakob Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118773429> (Stand: 4.4.2026)