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Hessische Biografie

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Portrait

Gustav Adolf Wilhelm von Brüning
(1864–1913)

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GND-Nummer

1018797831

Brüning, Gustav Adolf Wilhelm von [ID = 8779]

* 5.8.1864 Höchst am Main heute Frankfurt am Main, † 8.2.1913 Höchst am Main, evangelisch
Dr. rer. nat.; Dr.-Ing. h.c. – Chemiker, Industrieller, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Städtischen Gymnasiums in Frankfurt am Main, 1886 Abitur
  • Studium der Chemie an den Universitäten Würzburg und München
  • 1888 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Universität Würzburg
  • wissenschaftlicher Assistent in München
  • April 1889 Eintritt in die väterliche Fabrik
  • 1899-1912 Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Kreis Höchst
  • 1892 Wahl in den Aufsichtsrat der Farbwerke Hoechst
  • 1896-1901 Mitglied des Magistrats der Stadt Höchst
  • 1.4.1899 Mitglied des Vorstandes der Farbwerke Hoechst
  • 1900-1909 Mitglied des Kreisausschusses des Kreises Höchst
  • bis 1912 Mitglied des Kreistages des Kreises Höchst
  • 1908 Generaldirektor der Farbwerke Hoechst
  • 1911 Senator der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
  • 1912 Ehrenmitglied des Instituts für experimentale Therapie zu Frankfurt am Main
  • 1913 Geheimer Regierungsrat
  • Sozial- und kommunalpolitische Tätigkeit, unter anderem Erwerb des Bolongaro-Palastes für die Stadt Höchst, Ausbau des Schlosses
  • langjähriger Vorsitzender des Höchster Altertumsvereins

Funktion:

  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied, 1899-1912
  • Hessen-Nassau, 08. Provinziallandtag, Mitglied, 1900
  • Hessen-Nassau, 09. Provinziallandtag, Mitglied, 1903
  • Hessen-Nassau, 10. Provinziallandtag, Mitglied, 1907
  • Hessen-Nassau, 11. Provinziallandtag, Mitglied, 1910
  • Hessen-Nassau, 12. Provinziallandtag, Mitglied, 1913

Werke:

  • Über das Methylhydrazin und einige Derivate desselben (Diss. rer. nat. 1888, gedruckt 1889)

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main; Würzburg; München; Höchst am Main
Familie

Vater:

Brüning, Johann Adolf* von, * Ronsdorf/Elberfeld 16.1.1837, † Frankfurt am Main 21.4.1884, Chemiker, Industrieller, 1874-1881 Mitglied des Deutschen Reichstages, 1883 Erhebung in den Königlich Preußischen Adelsstand

Mutter:

Spindler, Klara* Wilhelmine Charlotte, * Berlin 25.9.1844, † Baden-Baden 10.5.1909, Heirat Berlin 14.7.1863

Partner:

  • Siebert, Maria* Susanne, (⚭ Frankfurt am Main 26.3.1889) * Frankfurt am Main 5.8.1867, † Frankfurt am Main 22.12.1940, sie verheiratet II. Frankfurt am Main 27.8.1914 mit Otto von Steinmeister, 1860–1937, Landrat in Höchst, Regierungspräsident in Köln, Tochter des Karl August Siebert, * Frankfurt am Main 2.1.1835, † Frankfurt am Main 20.11.1904, Bankier in Frankfurt am Main, und der Maria Luise Therese Jay, * Frankfurt am Main 19.7.1839, † Frankfurt am Main 18.12.1897

Verwandte:

  • Brüning, Adolf Gustav Helmuth von <Sohn>, * Höchst am Main 9.10.1896, † Königstein im Taunus 2.8.1967, Direktor bei der IG Farben AG
  • Brüning, Gusatv August Walter von <Sohn>, 1898–1938, Dr. phil., Chemiker, Direktor bei der IG Farben AG
  • Bolle, Marie-Louise* Olga Erika, geb. von Brüning <Tochter>, 1901–1979, verheiratet I. Frankfurt am Main 5.5.1920 (geschieden 30.5.1932) mit Wolfgang von Meister, 1895–1989, Bankkaufmann, Direktor der Farbwerke Höchst AG i.R., Oberleutnant zur See, verheiratet II. Berlin-Westend 7.11.1938 mit Carl Bolle, Kaufmann
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

HHStAW Bestand 3008/1 Nr. 12486 (Ausschnitt)

Zitierweise
„Brüning, Gustav Adolf Wilhelm von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1018797831> (Stand: 8.2.2026)