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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117132624
Walz, Gustav Adolf [ID = 15738]
- * 15.11.1897 Rötenberg (Württemberg), † 17.12.1948 Rottweil
Prof. Dr. jur.; Dr. phil. – Jurist, Völkerrechtler, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1915 Teilnahme als Kriegsfreiwilliger am Ersten Weltkrieg, Dienst als Leutnant der Reserve in einem bayerischen Artillerieregiment
- 1919-1923 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen und München
- 1924 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Tübingen
- 1927 Venia Legendi für Staats-, Völker-, Verwaltungsrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Marburg
- 1928 Promotion zum Dr. phil.
- 1929 Lehrauftrag für Völkerrecht und Steuerrecht an der Universität Marburg
- 1931 Eintritt in die NSDAP
- 1932 Ausdehnung der Venia Legendi auf Kirchenrecht
- 1933 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg, daneben Obmann des NS-Lehrerbundes in Marburg
- ab 1933 ordentlicher Professor an der Universität Breslau
- 1938 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Köln
- 1939 Ernennung zum ordentlichen Professor für Völkerrecht, Rechtsphilosophie und Staatsphilosophie an der Universität München
- 1940-1942 Überwachung der Universität Brüssel im Auftrag der NSDAP
- 1942-1945 Leitung des Deutschen Wissenschaftlichen Instituts in Agram (heute Zagreb/Kroatien)
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Funktion:
- Breslau, Universität, Rektor, 1934-1937
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Studium:
- 1919-1923 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen und München
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Akademische Qualifikation:
- 1924 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Tübingen
- 1927 Venia Legendi für Staats-, Völker-, Verwaltungsrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Marburg
- 1928 Promotion zum Dr. phil.
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Völkerrecht und Steuerrecht / Privatdozent / 1929-1933
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Staats-, Völker-, Verwaltungsrecht und Rechtsphilosophie sowie Kirchenrecht / außerordentlicher Professor / 1933
- Breslau, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1933-1938
- Köln, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1938-1939
- München, Universität / Juristische Fakultät / Völkerrecht, Rechtsphilosophie und Staatsphilosophie / ordentlicher Professor / 1939-1945
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Akademische Ämter:
- 1934-1937 Rektor der Universität Breslau
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Werke:
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Lebensorte:
- Tübingen; Marburg; München; Breslau; Köln
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Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Familie ↑
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Vater:
Walz, N.N., Lehrer
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 147.
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Bildquelle:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
- Zitierweise ↑
- „Walz, Gustav Adolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117132624> (Stand: 15.11.2025)
