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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Nordwich
-
Wüstung · 170 m über NN
Gemarkung Singlis, Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
8,5 km südöstlich von Fritzlar.
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Lage und Verkehrslage:
Im Norden der Gemarkung zwischen Schwalm und Weg zum Dosenberg. Nur ungefähr zu lokalisieren.
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Ersterwähnung:
1209
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Historische Namensformen:
- Northwic, in (1209) [Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde , 61 (1936), S. 62]
- Nordewich, Nortwich (1251)
- Nordewic (1267)
- Nordwik (1312)
- Nordewig, de (1313)
- Noerdewigk (1469)
- Nordewigk (1489)
- Norwig [Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 354]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3522516, 5659583
UTM: 32 U 522433 5657759
WGS84: 51.070908° N, 9.320185° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63400113003
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Fritzlar-Homberg
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Gericht:
- 1265: Kloster Haina erwirbt Gericht Nordwich von den von Züschen.
- 1484: Gericht genannt.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1209: Stift Fritzlar hat Einkünfte zu Nordwich; folgend um 1310.
- 1265: Die von Züschen verkaufen Kloster Haina ihre Rechte zu Nordwich.
- 1266: Antonia von Borken, verwitwete von Boyneburg, verkauft Kloster Haina ihre Erbgüter zu Nordwich.
- 1268: Die von Hagen verzichten auf alle Güter, die Antonia von Borken dem Kloster Haina verkaufte.
- 1270: Kloster Weißenstein verkauft 2 Hufen zu Nordwich an Kloster Haina.
- 1271: Herold von Altenstädt verzichtet auf vorgenannte 2 Hufen.
- 1276: Die von Seebach verzichten auf Erbansprüche an Güter, die Antonia von Borken dem Kloster Haina verkaufte; desgleichen Konrad von Borken.
- 1286: Die von Borken verkaufen dem Deutschen Orden Marburg die Fischerei zu Nordwich.
- 1304: Die von Holzheim verkaufen dem Kloster Haina 2 Äcker in der Gemarkung Nordwich.
- 1312 und 1315: Kloster Haina erhält weitere Güter zu Nordwich.
- 1484: Werner von Löwenstein-Westerburg wird mit 14 Morgen im Gericht Nordwich belehnt; folgend Belehnung 1492.
- 1493: Die von Löwenstein belehnen mit 2 Hufen zu Nordwich.
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Zehntverhältnisse:
1395: Kurt Rube hat als Falkenberger Lehen ein Sechstel Zehnten zu Nordwich inne.
1456: Hans von Falkenberg gibt lehnsherrlichen Konsens zum Verkauf eines Teils des Zehnten zu Nordwich.
1461: Kloster Haina erwirbt den halben Zehnten zu Nordwich.
1479: Kloster Haina erwirbt die von von Falkenberg rührenden Zehnten zu Nordwich.
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Ortsadel:
1268-1315.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Nordwich, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4177> (Stand: 9.11.2017)

