Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
4822 Gudensberg
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 31. Felsberg

Langenvenne

Wüstung · 261 m über NN
Gemarkung Gudensberg, Gemeinde Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

2 km nördlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage:

Lage nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung:

1209

Historische Namensformen:

  • Langenvenne, in; Vennelangen, in (1209) [Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde , 61 (1936), S. 49 u. 54]
  • longo Venne, in (1293)
  • Langenvennehe, in (um 1310)
  • Langnvennehe (um 1310)
  • Langen Wenne (1325)
  • Langyn Venne, in (1345)
  • Langenfenne (1350)
  • hinder Langinvenne (1351)
  • Langin Venne (1358)
  • Langenffenne (1448)
  • Langenfehn, -fen, zu (1557)
  • Langen-Venne
  • Venne, Langen-

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1342: villa.
  • 1356: Dorf.
  • Anfang 15. Jahrhundert: wüst.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3525586, 5673496
UTM: 32 U 525502 5671666
WGS84: 51.195837° N, 9.36497° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400705007

Einwohnerstatistik:

  • Anfang 15. Jahrhundert: wüst.
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1403: Amt Gudensberg.

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Gericht:

  • 1356: Die Landgrafen Heinrich und Otto tauschen bei den von Wehren Gericht Langen-Venne ein.
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1209 und noch um 1450: Stift Fritzlar besitzt einen Mansus zu Langen-Venne und hat Einkünfte dort.
  • 1290: Die Gebrüder von Wehren verkaufen dem Deutschen Orden Marburg 12 Morgen Land in Langen-Venne.
  • 1293: Hermann von Felsberg verkauft dem Deutschen Orden Marburg Güter zu Langen-Venne.
  • 1342: Die Hund verkaufen dem Stift Fritzlar die Hälfte ihres Erbgutes zu Langen-Venne.
  • 1345: Gudensberger Bürger verkaufen dem Heiligen Kreuzaltar zu Gudensberg eine Gülte von Wiesen zu Langen-Venne.
  • 1350: Landgraf Heinrich belehnt Otto von Holzhausen mit Gut zu Langen-Venne.
  • 1429: Verschreibung für einen Gudensberger Altaristen aus einer Hube zu Langen-Venne.
  • 1498: Gele Fleischhauer von Gudensberg stiftet einen halben Acker Wiese zu Langen-Venne.
  • 1525: Kloster Haina kauft Güter zu Langen-Venne.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Langenvenne, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4302> (Stand: 9.11.2017)