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Portrait

Ernst Wagner
(1878–1966)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1030304289

Wagner, Ernst [ID = 8821]

* 22.7.1878 Grebenau, † 4.3.1966 Bensheim, evangelisch
Dr. theol. h.c. – Theologe, Pfarrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Wagner, Rudolf Wilhelm Ernst*
Wirken

Werdegang:

  • Hausunterrricht durch den Vater, Gymnasium Laubach
  • Studium in Leipzig, Gießen (Gießener Wingolf), Erlangen
  • 1900 erste theologische Staatsprüfung in Gießen
  • Predigerseminar Friedberg
  • 1902 zweite theologische Staatsprüfung in Darmstadt
  • 25.5.1902 Ordination in Groß-Gerau durch Dekan Georg Bayer, durch diesen Mitglied des Gustav-Adolf-Werkes
  • 1902-1903 Vikar in Groß-Gerau
  • 1903 Pfarr-Verwalter in Groß-Gerau
  • 1903-1904 Pfarr-Assistent und Hofkaplan in Schönberg
  • 15.9.1904-1910 evangelischer Pfarrer zu Geinsheim (Dekanat Groß-Gerau)
  • 11.7.1910 Pfarrer auf der 2. evangelischen Pfarrstelle in Bensheim (Dekanat Zwingenberg)
  • 1937 erster Pfarrer in Bensheim
  • 1945 Mitglied der Kirchenleitung in Hessen-Nassau
  • 1946-1948 Verwalter des Dekanats Zwingenberg
  • 1949 Ruhestand
  • 1910 Mitglied des Gustav-Adolf-Werks
  • schlug 1912 die Gustav-Adolf-Konfirmandengabe vor
  • 1920-1933 Schriftführer des Zentralvorstands des Gustav-Adolf-Werks Hessen
  • 1922-1928 Mitglied des Zentral-Vorstands der Gustav-Adolf-Stiftung
  • 1934 Vorsitzender des Hessischen Hauptvereins der Gustav-Adolf-Stiftung und Mitglied im Zentral-Vorstand (1946 Zentral-Leitung)
  • 1948 Vorsitzender des Gustav-Adolf-Werkes, Zentrale West
  • 1950 Neubildung des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, deren Ehrenvorsitzender
  • 1932 D. Theol. h.c. der Universität Gießen
  • Mitbegründer der CDU Bergstraße
  • 1959 Bundesverdienstkreuz erster Klasse

Werke:

  • Karl Zimmermann, 1929.
  • Auswanderung aus Hessen (1938)
  • Kann gebaut werden? In: Die evangelische Diaspora IV, S. 20-24.
  • Die deutschen Gemeinden in der Dobrudscha. In: Die evangelische Diaspora XII, S. 71-88.

Lebensorte:

  • Laubach; Leipzig; Gießen
Familie

Vater:

Wagner, Heinrich* Christian Dagobert, Pfarrer 1869-1879 in Grebenau, 1879-1883 in Romrod, 1883-1894 in Wetterfeld

Mutter:

Bernhard, Pauline Susanne, 1844–1895

Partner:

  • Schwabe, Julie Charlotte Auguste Mathilde (gen. Lullu), * Gießen 31.1.1883, † Bensheim 28.7.1971, Heirat Friedberg 18.10.1904, Tochter des Franz Schwabe, Schulrat in Gießen, und der Marie Buchner
Nachweise

Quellen:

  • Institut für Personengeschichte, Bensheim: Ernst Wagner, Nachfahrentafel Wagner-Fischer usw., Manuskript
  • HStAM Bestand 921 Nr. 344 (Grebenau, Geburtsnebenregister, 1876–1895, Nr. 20/1878)

Literatur:

  • Regierungsblatt 1904, Beilage 26, S. 225;
  • Regierungsblatt 1910, Beilage 25, S. 216;
  • Ernst Wagner, Ahnentafel des Ehepaares Heinrich Wagner und Pauline Bernhard, Manuskript, Bensheim 1959, Teil 1-3;
  • Die evangelische Kirche Bensheim in Geschichte und Gegenwart, Bensheim 1963, S. 20
  • Heinrich Steitz, Ein Leben für die Diaspora. Zum Gedächtnis von D. Ernst Wagner. In: Weg und Wahrheit, 27.3.1966
Zitierweise
„Wagner, Ernst“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1030304289> (Stand: 22.7.2025)