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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118514253
Brahms, Johannes [ID = 24456]
- * 7.5.1833 Hamburg, † 3.4.1897 Wien
Komponist - Wirken ↑
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Werdegang:
- ab 1878 regelmäßig in Frankfurt am Main aufgrund seiner Freundschaft zu Clara Schumann
- er gehörte in Frankfurt zu einem Kreis von befreundeten Musikern, zu dem unter anderem Julius Stockhausen, Josef Joachim, Karl Müller, Bernhard Scholz, Otto Dessoff, Hugo Heermann und Bernhard Cossmann zählten
- 1882-1895 mehrmals als Dirigent oder Solist eigener Werke bei den Frankfurter Museumskonzerten
- Mai-Oktober 1883 bewohnte er das Haus Schöne Aussicht 7 (ehemals Geisbergstraße 19) in Wiesbaden, das sich Ludwig Knaus als Atelier eingerichtet hatte
- freundschaftlicher Verkehr mit Hermine Spies und den Familien Beckerath in Rüdesheim und Wiesbaden
- in Wiesbaden Vollendung seiner 3. Sinfonie („Wiesbadener Sinfonie“), die 1884, von ihm dirigiert, im Kurhaus Wiesbaden uraufgeführt wurde
- 17.8.1986 Gründung der Brahms-Gesellschaft in Wiesbaden
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 47, Leipzig 1903, S. 760-767 (E. Mandyczewski)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 2, Berlin 1955, S. 508-513 (Walter Riezler)
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 104 (Wolfgang Jung)
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 96 f. (Sabine Hock)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 75, Nr. 426
- Zitierweise ↑
- „Brahms, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118514253> (Stand: 3.4.2026)
