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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118535587
Friederich, Johann Conrad [ID = 2973]
- * 5.12.1789 Frankfurt am Main, † 1.5.1858 Le Havre
Soldat, Schriftsteller - Andere Namen ↑
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Geburtsname:
Friedrich, Johann Conrad
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Pseudonym(e):
Fröhlich, Ferdinand; Strahlheim, Carl
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Internats in Homburg vor der Höhe (Breidensteinsches Erziehungsinstitut), wo sein Großonkel als lutherischer Oberpfarrer lebte
- 1.11.1805 französisches Fremdenregiment Isenburg
- Verfasser einer Zeitgeschichte in 30 Bänden (Hauptquelle für Georg Büchners Drama „Dantons Tod“)
- 1815-1819 in preußischem Militärdienst
- 1821 in Offenbach am Main
- 1842 in Frankreich
- Verfasser einer Autobiografie („Vierzig Jahre aus dem Leben eines Toten“), die großteils Fiktion ist
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Lebensorte:
- Homburg vor der Höhe; Offenbach am Main; Frankfurt am Main
- Familie ↑
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Vater:
Friedrich, Johann Nicolaus, 1762–1833, Handelsmann im Goldenen Schiff in Frankfurt am Main
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Mutter:
Wenner, Johanna Maria, 1768–1828, Tochter des Johann Conrad Wenner und der Catharina Jakobea Varrentrapp
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Partner:
- Scherr, Johanne Juliane Friederike, Heirat Stuttgart 1828, Tochter des Matthäus Scherr, württembergischer Plankammer-Registrator und Expeditor, und der Anna Rosine Friederike von Reischle
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 5, Berlin 1961, S. 448 f. (Adalbert Elschenbroich)
- Ursula May, Matter Glanz und falsche Glorie – Johann Conrad Friedrich, der selbsternannte Casanova, in: Martin Maria Schwarz/Ulrich Sonnenschein (Hrsg.), Hessen gefälscht. Orte eigener Wahrheit in Hessen, Marburg 2002, S. 62-65
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 222 (Sabine Hock)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 208 f., Nr. 1170
- Verwandtschaftstafeln aus dem Goethekreis, in: Mitteilungen der Genealogischen Gesellschaft zu Frankfurt a.M. Nr. 1, 1919, S. 17
- Zitierweise ↑
- „Friederich, Johann Conrad“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118535587> (Stand: 1.5.2026)
