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Portrait

Thiele von Elben
(belegt 1328–1352)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1391728645

Elben, Thiele von [ID = 19568]

belegt 10.2.1328–12.5.1352
Schiedsmann, Amtmann, Richter
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Ist 1328 Februar 10 Zeuge der von Graf Berthold von Henneberg vermittelten Einigung zwischen Landgraf Heinrich II. von Hessen und Markgraf Friedrich von Meißen wegen der von Landgraf Heinrich für seine Frau Elisabeth, Markgraf Friedrichs Schwester1, geforderten Mitgift, die auf 5000 Schock Prager Groschen festgesetzt wird2. 1329 Dezember 11 ist Thiele im Bündnis zwischen Mainz und Hessen der landgräfliche Schiedsmann für Niederhessen3. 1330 Juli 13 hat er zusammen mit Volpert von Hohenfels Stadt und Schloß Gudensberg inne4. 1330 August 28 löst Landgraf Heinrich das Haus Reichenbach mit Lichtenau und Velmeden von Thiele von Elben und Eckhard von Kappel ab, die es für 225 Mark Silber innehaben, und überträgt es dem Deutsch-Ordenshaus zu Marburg5. 1332 Juni 3 wird Thiele von Landgraf Heinrich II. in seiner Sühne mit Graf Heinrich von Waldeck als Schiedsmann eingesetzt6. 1348 November 9 bittet Thiele den Landgrafen um Rückzahlung der 300 Mark Silber, die er auf dem Amt Gudensberg stehen hat, oder um die Erlaubnis, das Amt für diese Summe an die Brüder Thiele und Heimbrod von Elben übertragen zu dürfen7. Amtmann in Gudensberg zusammen mit den beiden zuvor genannten Brüdern von Elben 1349 Juli 248. Richter in Dorf und Gericht Obervorschütz 1352 Mai 129. – 1334 März 1 werden genannt: Thilo de Elben dictus de Boene et Meythildis coniuges et Greta mater mei Thilonis, Eckebertus de Griffede vitrix meus10.


  1. Vgl. Karl Wenck, Elisabeth von Thüringen (1306–1367), die Gemahlin Landgraf Heinrichs II. von Hessen und die Beziehungen zwischen Thüringen und Hessen in den Jahren 1318–1335 (ZHG 35, 1901).
  2. Samtarchiv Weimar, Rep. D fol. 2 Nr. 4.
  3. Otto, Mainzer Regg. Nr. 3063.
  4. Urkk., Waldecker Urkk. Nr. 11282.
  5. Wyß, DO-UB II Nr. 543. – Vgl. auch Siegel, Geschichte der Stadt Lichtenau (ZHG 32, 1897) UB Nr. 7.
  6. Urkk., Waldecker Urkk. Nr. 11285.
  7. Urkk., Gen.-Rep. Gudensberg.
  8. Urkk., ebd.
  9. Wyß, DO-UB II Nr. 875.
  10. Urkk., Stift Fritzlar.

Literatur