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Portrait

Jost Becker
(belegt 1527–Ende 1563)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1164729683

Becker, Jost [ID = 6049]

* [unbekannt] Homberg, † Ende 1563, belegt 1527
Kanzleischreiber, Kanzleisekretär, Salzwerkaufseher,
Biografischer Text

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch

Jost Becker von Homberg1 (auch Justus Pistor)2, Kanzleischreiber zu Hessen 1527 August 263 bis 1533 Januar 44, Collector cancellariae 1528 April 105, November 16; im Nebenamt Kammersecretarius der Landgräfin Christine 1531 April 86 bis 1539 April 137; Kanzleisecretarius in Cassel 1533 Juli 88 bis mindestens 1537 November 269; 1541 Februar 6 zum Aufseher des Salzwerkes (Salzgreben) in Allendorf a. W. bestellt10, noch in dieser Stellung 1562 Juni 211, gestorben Ende 156312.


  1. So nennt er sich häufig.
  2. Siehe Anm. 1.
  3. Siehe Bd. 2 Nr. 37.
  4. Kopialbuch L 1 Bl. 184.
  5. Casseler Klöster Nr. 507.
  6. Urkunden, Quittungen.
  7. Polit. Archiv Nr. 516.
  8. Von einer Adresse Peter Baidels.
  9. Er konzipiert ein Schreiben an Markgraf Hans von Küstrin: Polit. Archiv Nr. 1472.
  10. Auszüge von Dienerbestallungen O. W. S. 1551 Nr. 134. Dienerbuch des Schmalkaldischen Bundes (Polit. Archiv Nr. 649).
  11. Wie man aus dem Inhalte eines Schreibens schließen muß, worin es sich um Irrungen mit Sachsen wegen des Schiffens und Holzflößens auf der Werra handelt: Polit. Archiv, Sachsen, Ernest. Linie.
  12. ZHG 41, 51. Er schrieb 1547 auf Befehl Landgraf Philipps eine Abhandlung vom Bau des Salzbrunnens in Allendorf (Kopp, Beytrag zur Geschichte des Salzwerks in den Soden bey Allendorf an der Werra. 1788 S. 3). Das Mscr. Beckers ist im Staatsarchive von vorhanden. – In seinem Testament vom 6. März 1557 sagt Landgraf Philipp von ihm: Joisten Beckern sollen sie auch bei dem Salzwerk behalten und nicht darvon lassen, dann er darbei woll zu gebrauchen, so hat er auch das Salzwerk helfen anrichten, und wo er sich bei der Bestellung nicht erhalten konte, sollen sie ime die bessern. (Samtarchiv, Schubl. 88 Nr. 2 f.). Ganz gleich heißt es in dem Testament vom 6. April 1562.

Literatur