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Hessische Biografie

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Portrait

Philipp Christian Ludwig Knaus
(1829–1910)

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Knaus, Philipp Christian Ludwig [ID = 16498]

* 5.10.1829 Wiesbaden, † 7.12.1910 Berlin, Begräbnisort: Berlin-Dahlem, evangelisch
Prof. Dr. phil. h.c. – Maler, Zeichner
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Lateinschule in Wiesbaden
  • 1844-1846 Zeichenunterricht bei dem Landschaftsmaler Otto Reinhard Jacobi in Wiebaden
  • 1846-1848 Akademie Düsseldorf, unter anderem bei Carl Ferdinand Sohn
  • 1847 zusammen mit Anselm Feuerbach in die Meisterklasse von Wilhelm von Schadow aufgenommen, aber Abgang im Streit mit Schadow
  • 1849 mit Adolf Schreyer Reise nach Willingshausen und Beginn der Gemälde von bäuerlicher Bevölkerung und hessischer Landschaft
  • 1852 Besuch bei dem Kunstsammler Barthold Suermondt in Aachen, Reise nach Paris
  • 1853 Goldmedaille im Salon der Frühjahrsausstellung in Paris, Reise nach Barbizon und Fontainebleau
  • 1855 Weltausstellung in Paris, Medaille 1. Klasse für das Werk „Zigeuner im Wald“
  • 1856 Ernennung zum nassauischen Professor
  • 1860 Bau eines Ateliers auf dem Gaisberg bei Wiesbaden
  • 1867-74 freischaffend in Düsseldorf
  • 1874 endgültige Übersiedlung nach Berlin und Mitglied der Sachverständigenkommission der Gemäldegalerie
  • 1904 Mitglied des Institut de France
  • 1905 Ehrenmitglied des Senats der Künste in Berlin
  • 1873 Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste
  • 1874 Dr. phil. h. c. Marburg

Netzwerk:

  • Jacobi, Otto Reinhard <Lehrer>, GND, * Königsberg (Preußen) 1812, † Ardoch (North Dakota/USA) 1901, Maler
  • Sohn, Carl <Lehrer>, GND, * Berlin 10.12.1805, † Köln 25.11.1867, Maler
  • Schadow, Wilhelm von <Lehrer>, GND, * Berlin 6.9.1788, † Düsseldorf 19.3.1862, Maler
  • Schreyer, Christian Adolf* <Freund>, (1828-1899), Maler

Werke:

Lebensorte:

  • Düsseldorf; Wiesbaden; Paris; London; Berlin; Willingshausen
Familie

Vater:

Knaus, Johann Friedrich, 1790–1872, Optiker in Wiesbaden, Sohn des Matthäus Knaus, Chirurg in Waiblingen, und der Maria Elisabeth Knaus

Mutter:

Schell, Anna Maria, 1797-1859, Heirat Wiesbaden 16.4.1826, Tochter des Georg Philipp Schell, Pulvermeister in Obernhof bei Nassau/Lahn, und der Clara Gill, verwitwete Schill

Partner:

  • Hoffmann, Henriette, * Wiesbaden 5.10.1840, Heirat Wiesbaden 8.10.1859, Tochter des Philipp Christian Hoffmann, 1790-1872, evangelisch, Glasermeister, dann Badewirt in Wiesbaden, und der Marie Anne Katharina Dresde1810-1868, katholisch

Verwandte:

  • Knaus, Katharina Sophie Karoline Marie <Tochter>, * Wiesbaden 2.9.1860
  • Knaus, Christine Marie Hedwig <Tochter>, * Wiesbaden 4.6.1862
  • Döhnhoff, Johanna, geb. Knaus <Tochter>, verheiratet mit Fritz Dönhoff, * 1863, Staatssekretär im preußischen Handelsministerium
  • Knaus, Otto <Sohn>, * 1877, Architekt
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Unknown author, Ludwig Knaus, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Knaus, Philipp Christian Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118563629> (Stand: 7.12.2025)