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Hessische Biografie

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Portrait

Michael Cahn
(1849–1920)

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GND-Nummer

116401400

Cahn, Michael [ID = 1008]

* 10.8.1849 Rüdesheim am Rhein, † 4.1.1920 Fulda, jüdisch
Dr. phil. – Rabbiner
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Elementarschule in Rüdesheim und der höheren jüdischen Bürgerschule in Mainz
  • Studium am Rabbiner-Seminar in Berlin und an der Universität Straßburg
  • 1874 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Straßburg
  • 1876 Rabbinerdiplom in Berlin
  • 1876 Rabbiner in Samter (Provinz Posen)
  • 1877-1919 Rabbiner der Fuldaer jüdischen Gemeinde Provinzialrabbiner
  • Mitbegründer des „Verbands orthodoxer Rabbiner Deutschlands“
  • religiös streng orthodox, politisch patriotisch, national und kaisertreu eingestellt

Werke:

Lebensorte:

  • Rüdesheim am Rhein; Mainz; Berlin
Familie

Vater:

Cahn, N.N., Lehrer

Partner:

  • Stern, Jettchen, 1856–1917, Heirat 1878, Tochter des Anschel Stern, 1820–1888, Oberrabbiner von Hamburg, Enkelin des Dr. Nathan Adler (Chief Rabbi des British Empire in London)

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen, Band 3, Bilder – Dokumente, 1973, S. 66.

Zitierweise
„Cahn, Michael“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116401400> (Stand: 14.10.2025)