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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116326174
Eysen, Louis [ID = 15374]
- * 23.11.1843 Manchester, † 21.7.1899 München, Begräbnisort: Frankfurt am Main
Maler - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Realgymnasiums in Frankfurt am Main
- ab 1861 Besuch der Städelschule in Frankfurt am Main, Ausbildung im Holzschnitt bei Alexander Stix, daneben privater Malunterricht bei Friedrich Karl Hausmann
- 1865-1869 selbstständiger Xylograf
- Studienaufenthalte in Berlin und München
- 1869/70 Studienaufenthalt in Paris, Schüler im Atelier von Otto Scholderer und Leon Bonnat, seitdem vor allem als Maler tätig
- 1870 Rückkehr nach Frankfurt am Main, Kontakt zum Kreis um Victor Müller und Wilhelm Leibl in München
- 1873-1879 in Kronberg ansässig, Mitglied der dortigen Malerkolonie
- 1876/77 Italienreise (Florenz und Rom)
- ab 1879 aus gesundheitlichen Gründen in Obermais bei Meran wohnhaft
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Netzwerk:
- Simons, M. Andreas* Hubert <Lehrer>, * Rheinbach 9.5.1823, † Darmstadt 7.8.1900, Architekt
- Hausmann, Friedrich Karl <Lehrer>, * Hanau 23.9.1825, † Hanau 10.3.1886, Maler, Heimatforscher und Direktor an der Zeichenakademie in Hanau
- Stix, Alexander <Lehrer>, GND, 1819-1993, Xylograf, Illustrator
- Scholderer, Otto* Franz <Lehrer>, * 25.1.1834 Frankfurt am Main, † 22.1.1902 Frankfurt am Main, Maler
- Burnitz, Peter <Freund>, * 14.1.1824 Frankfurt am Main, † 18.8.1886 Frankfurt am Main, Jurist, Maler
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Werke:
- Taunuslandschaft, Skizze, MHK Neue Galerie um 1873
- Ansicht der Burgruine Königstein, Gemälde, Städel Museum Frankfurt,um 1874
- Taunuslandschaft im Vorfrühling, Gemälde, Kunsthalle Karlsruhe um 1875
- Bildnis der Mutter, Gemälde, Nationalgalerie Berlin um 1877
- Toter Vogel und zwei Rosen auf einer Tischplatte, Gemälde, Städel Museum Frankfurt 1882
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main; Berlin; München; Paris; Kronberg im Taunus
- Familie ↑
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Vater:
Eysen, Philipp Bernhard, 1807–1854, Kaufmann im Seidenfärbergewerbe in England, ab 1850 wieder in Frankfurt am Main
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Mutter:
Lemmé, Auguste Wilhelmine, 1822–1884
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Partner:
- , unverheiratet
- Nachweise ↑
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Literatur:
- France Nerlich/Bénédicte Savoy (Hrsg.), Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt, Bd. 2: 1844–1870, Berlin 2015 S. 53-55
- Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Erarbeitet, redigiert und hrsg. von Günter Meißner u. a. XXXV, 2003, 552
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 194 f. (Sabine Hock)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 181, Nr. 1015
- Neue deutsche Biographie, Bd. 4, Berlin 1959, S. 711 f. (Margarete Braun-Ronsdorf)
- Ulrich Thieme (Hrsg.) Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd.XI, 1915, 141 s
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Bildquelle:
unbekannt, Louis Eysen, als gemeinfrei gekennzeichnet
- Zitierweise ↑
- „Eysen, Louis“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116326174> (Stand: 23.11.2025)
