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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
122553438
Rechberg, Friedrich Wilhelm Arnold [ID = 10221]
- * 9.10.1879 Hersfeld, † 28.2.1947 Starnberg (Oberbayern), evangelisch-reformiert
Bildhauer, Zeichner, Publizist - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Hersfelder Gymnasiums am Neumarkt („Alte Klosterschule“), dort 1897 Abitur
- kaufmännische Ausbildung im väterlichen Unternehmen
- Militärdienst im Regiment der Wandsbeker Husaren
- Studium der Rechte beziehungsweise Handelswissenschaften in Leipzig, an dem er aber nicht lange Freude hatte und es daher abbrach
- 1903 eine erste Ausstellung eigener Werke in Leipzig
- ab 1904: Bildhauer-Schüler an der Kunstakademie Académie Julian in Paris
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Lebensorte:
- Hersfeld; Hamburg; Leipzig; Florenz; Paris; Starnberg (Oberbayern)
- Familie ↑
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Vater:
Rechberg, Adam* Christian, 1837–1887, Tuchfabrikant
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Mutter:
Sunkel, Ida Elisabeth, 1865-1899
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Verwandte:
- Rechberg, Fritz <Bruder>, * Hersfeld 29.2.1868, † Hersfeld 17.11.1939
- Rechberg, Franziska <Schwester>, 1869–1891
- Rechberg, Ferdinand <Bruder>, Tuchfabrikant
- Rechberg, Burghardt <Neffe>, 1902–1961, Industrieller
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 907 Nr. 1717 (Bad Hersfeld, Geburtsnebenregister, 1879, Nr. 198)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 21, Berlin 2003, S. 228 f. (Werner Bührer)
- Peter Braun, Die Hersfelder Textilindustrie. Vergangenheit und Gegenwart. Tuche. Leinwand – Seile – Teppiche – Stoffe – Filamente, Bad Hersfeld 2003, S. 66-68, 72, 86 f.
- Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 54, 1927, S. 436
- Gerda Conradi, Auf Rechbergs Spuren. 250 Dinge, die wir an der Region mögen (88): Skulpturen eines großartigen Künstlers, in: Hersfelder Zeitung, Nr. 110/2013, Bad Hersfeld 14.5.2013, Lokalseite 7
- Brunhilde Miehe, Den Toten zum Gedächtnis, den Lebenden zur Mahnung. Kriegerdenkmäler im Landkreis Hersfeld als bedeutende Kulturdenkmäler 1., in: Mein Heimatland. Zeitschrift für Geschichte, Volks- und Heimatkunde, Monatliche Beilage zur Hersfelder Zeitung, Bad Hersfeld, Band 37, Nr. 23a (November 1997), S. 157-160, hier S. 159 f.
- Brunhilde Miehe, Den Toten zum Gedächtnis, den Lebenden zur Mahnung. Kriegerdenkmäler im Landkreis Hersfeld als bedeutende Kulturdenkmäler 3., in: Mein Heimatland. Zeitschrift für Geschichte, Volks- und Heimatkunde, Monatliche Beilage zur Hersfelder Zeitung, Bad Hersfeld, Band 37, Nr. 24a (Dezember 1997), S. 165-168, S. 165 f.
- Brigitte Rechberg-Heydegger, Ausstellungskatalog Arnold Rechberg – Zwischen Kunst und Politik, Ausstellung des Förderkreises Museum Bad Hersfeld e.V., 17. Juli–12. September 1993, Bad Hersfeld 1993, S. 22 f.
- Brigitte Rechberg-Heydegger, Die Trauernde. Bemerkungen zu dem Grabdenkmal von Paul Berthet auf dem Hersfelder Friedhof, in: Mein Heimatland. Zeitschrift für Geschichte, Volks- und Heimatkunde, Monatliche Beilage zur Hersfelder Zeitung, Bad Hersfeld, Band 42, Nr. 11 (November 2003), S. 44
- Eberhard von Vietsch, Arnold Rechberg und das Problem der politischen West-Orientierung Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg, Koblenz 1958, S. 12-14
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Bildquelle:
Bundesarchiv, Bild 146-2007-0119 / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 146-2007-0119, Arnold Rechberg, CC BY-SA 3.0 DE (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Rechberg, Friedrich Wilhelm Arnold“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/122553438> (Stand: 9.10.2025)
