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Hessische Biografie
Eck, Vincenz [ID = 16697]
- * 26.9.1887 Schlossau (Odenwald), † 27.9.1944 Frankfurt am Main, katholisch
Steinmetz, Kommunalpolitiker - Wirken ↑
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Werdegang:
- Lehre als Steinmetz
- nach Eheschließung wohnhaft in Griesheim (Main), Linkstraße 19
- Beitritt zur KPD
- 1928 und 1929 erfolglose Kandidatur für das Frankfurter Stadtparlament
- 1932 Nachrücker für Karl Fischer
- bis zur Auflösung der Gemeindevertretungen in Preußen Mitglied des Stadtparlaments
- Beteiligung an „illegalen“ Aktivitäten für die KPD zusammen mit seiner Frau, seiner Tochter und dem Schwiegersohn
- Frühjahr 1937 Festnahme durch die Frankfurter Gestapo wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“
- umfangreiche Verhaftungsaktion mit 296 Verhafteten
- über Verurteilung und Strafmaß keine gesicherten Informationen
- laut Aussage der Enkeltochter keine Haft im Konzentrationslager
- Tod bei einem britischen Bombenangriff in der Nacht vom 26. zum 27.9.1944
- sein tragischer Tod wurde von den Nationalsozialisten im Nachhinein instrumentalisiert
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Funktion:
- Frankfurt am Main, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (KPD), 1932-1933
- Familie ↑
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Mutter:
Eck, Luise
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Partner:
- Böhnlein, Susanna, (⚭ Griesheim am Main 8.11.1911) * Offenbach am Main 7.12.1892, † Frankfurt am Main 24.4.1965, Fabrikarbeiterin, Tochter des Wilhelm Böhnlein und der Sabina Wahl
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Verwandte:
- Eck, Johanna* Susanne <Tochter>, * 27.10.1911, † 5.1912
- Eck, Emmy* Rosa <Tochter>, * 3.7.1913, † 31.12.1968, verheiratet mit Heinrich Schmidt, † Zuchthaus Kassel-Wehlheiden 13.3.1944, kommunistischer Widerstandskämpfer
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 903 Nr. 966 (Höchst am Main (Frankfurt-Höchst), Sterbenebenregister, 1944, Nr. 984/Hö)
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Literatur:
- Bermejo, Die Opfer der Diktatur. Frankfurter Stadtverordnete und Magistratsmitglieder als Verfolgte des NS-Staates, Frankfurt am Main 2006, S. 93 ff.
- Zitierweise ↑
- „Eck, Vincenz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/16697> (Stand: 26.9.2025)
