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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1102279315
Schneider, Karl [ID = 7850]
- * 21.5.1934 Mainflingen, † 13.12.2020
Jurist, Kommunalbeamter, Politiker, Minister, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Gymnasien in Seligenstadt und Groß-Umstadt
- 1954 Abitur und Eintritt in die SPD
- Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg, Mitglied des SDS
- ab 1956 in der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV)
- beide juristische Staatsexamen
- Tätigkeit beim Vorstand der IG Metall
- Tätigkeit bei den Jungsozialisten, im Sozialistischen Studentenbund und in der gewerkschaftlichen Arbeitsgemeinschaft an der Universität
- 1963 Eintritt in den hessischen Staatsdienst
- 1966-1972 Kreisrechtsdirektor im Dieburger Landratsamt
- 1977-1980 Unterbezirksvorsitzender der SPD Darmstadt-Dieburg
- Mitglied des Gemeinderats in Bickenbach an der Bergstraße
- 1985-1990 Kreistagsabgeordneter in Dieburg
- 8.5.1973-1991 (als Nachfolger von Heinrich Baumann und ebenso 1974 und 1978 für den Wahlkreis 51: Darmstadt-Land bzw. Darmstadt-Dieburg-West) Mitglied des Hessischen Landtags, dort 1974-25.1.1977 stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses, 7.12.1974-18.10.1976 stellvertretender Vorsitzender und 18.10.1976-26.3.1980 Vorsitzender der SPD-Fraktion
- 1979 Mitglied der 7. und 1984 Mitglied der 8. Bundesversammlung
- 13.5.1980-1984 Hessischer Minister für Landesentwicklung, Umwelt, Landwirtschaft und Forsten
- 3.6.1980-1987 stellvertretendes Mitglied des Bundesrates
- 4.7.1984-23.4.1987 Hessischer Kultusminister
- 21.5.1991-26.10.1994 Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, stellvertretendes Mitglied des Bundesrates
- 1993 bis 2007 Präsident des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine
- Mitglied bei der Sängervereinigung Mainflingen, bei der Feuerwehr, im OWK
- 1974 Mitglied im Nabu, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
- Mitglied des Kulturkreises Damstadt/Dieburg
- Mitglied des MGV Liederzweig Bickenbach
- Mitglied des Heimatvereins Seeheim, des Karnevalsvereins Weiterstadt und des Stammtisches Hammermühle in Ober-Ramstadt
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Funktion:
- Hessen, 07. Landtag, Mitglied (SPD), 1973-1974
- Hessen, 08. Landtag, Mitglied (SPD), 1974-1978
- Hessen, Landtag, Fraktionsvorsitz (SPD), 1976-1980
- Hessen, 09. Landtag, Mitglied (SPD), 1978-1982
- Hessen, Ministerium für Landesentwicklung, Umwelt, Landwirtschaft und Forsten, Minister, 1980-1984
- Hessen, 10. Landtag, Mitglied (SPD), 1982-1983
- Hessen, 11. Landtag, Mitglied (SPD), 1983-1987
- Hessen, Kultusministerium, Minister, 1984-1987
- Hessen, 12. Landtag, Mitglied (SPD), 1987-1991
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Lebensorte:
- Weiterstadt
- Familie ↑
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Vater:
Schneider, Josef, 1948 Bürgermeister in Mainflingen (SPD)
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Heike Hofmann (Hrsg.), Spurensuche - Karl Schneider. Staatsminister und Wanderer mit Weitblick, Weiterstadt 2016
- Paul Bohl, 125 Jahre Wandern und mehr, Petersberg 2008, S. 171
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 340
- Lengemann, Das Hessen-Parlament 1946–1986, Frankfurt am Main 1986, S. 381
- Beier, Arbeiterbewegung in Hessen, Frankfurt am Main 1984, S. 554 f.
- Rheinland-Pfalz: Staatskanzlei: Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigt Verdienste des ehemaligen Landwirtschaftsministers (eingesehen am 14.12.2020)
- Zitierweise ↑
- „Schneider, Karl“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1102279315> (Stand: 21.5.2026)
