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Hessische Biografie

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Portrait

Friedrich Ignaz Freiherr von Gruben
(1763–1823)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1022362208

Gruben, Friedrich Ignaz Freiherr von [ID = 25728]

* 19.1.1763 Bonn, † 30.8.1823 München, katholisch
Dr. jur. – Staatsrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • ab 1777 Studium der Philosophie und Rechte an der Universität Bonn
  • 1781-1793 Syndikus der kurköln. Ritterschaft, zunächst (noch als Student) wohl als Adjunkt seines Vaters
  • 1784 Praktikant am Reichskammergericht in Wetzlar, danach beim Reichshofrat in Wien
  • 1785-1791 kurköln. wirklicher gelehrter Hof- und Regierungsrat in Bonn, daneben Kommissar für das kurköln. Schulwesen und zwei Jahre lang kurfürstlicher Landtagskommissar auf dem westfälischen Landtag in Arnsberg
  • 1790 kurköln. Geheimer Legationsrat auf dem Wahlkonvent in Frankfurt am Main
  • 1791-1793 kurköln. wirklicher Geheimer Rat und Oberappellationsgerichtsrat in Bonn
  • 13.3.1793 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bonn
  • 1793-1806 kurmainzischer Assessor beim Reichskammergericht
  • 1807-1808 fürstprimat. wirklicher Geheimer Staatsrat in Regensburg
  • 1808-1813 fürstprimat., ab 1810 Großherzoglich Frankfurter wirklicher Geheimer Staatsrat in Aschaffenburg und ab 1811 auch außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister in Baden, Hessen, Württemberg und Würzburg
  • ab 1814 in Königlich Bayerischen Diensten
  • 1814-1817 Geheimer Staatsrat und Generalkommissar (Besitzergreifungskommissar) in Aschaffenburg, Mitarbeit an der Organisation der Landgerichte in Unterfranken und Aschaffenburg
  • 1815-1823 zugleich Königlich Bayerischer Kämmerer
  • 1816 zugleich bevollmächtigter Gesandter Bayerns bei der Deutschen Bundesversammlung in Frankfurt am Main als Vertreter der für einige Zeit abwesenden eigentlichen Gesandten
  • 1817-1823 Wirklicher Geheimer Staatsrat in bayerischen Diensten nach München berufen, 1817 zugleich Gesandter in Darmstadt zwecks Unterzeichnung des Staatsvertrags zwischen Bayern und Hessen-Darmstadt

Lebensorte:

  • Worms; Wetzlar; München; Wien
Familie

Vater:

Gruben, Konstantin von, * Ahrweiler 1712, † Bonn 1788, Dr. jur., Herr auf Gelsdorf, Ipplendorf und Sehlinghoven, Syndikus der kurköln. Ritterschaft, Amtmann in Brauweiler, Wirklicher Geheimer Rat, Hofrat und Hoheitsreferendar in Bonn, Erhebung in den Reichsadelsstand: 15.6.1776, Sohn des Johann Philipp Gruben, Herr auf Sehlinghoven, Ratsherr und Bürgermeister in Ahrweiler, und der Veronika Roesgen aus Ahrweiler

Mutter:

Vogelius, Maria* Anna* Josepha Antoinetta Theresia Waburga Freiin von, * Paderborn 1736, † Bonn 1784, Tochter des Freiherrn Gerhard* Georg* Wilhelm* Franz Xaver von Vogelius (Vogel), GND, * Paderborn 14.10.1708, † Wetzlar 7.11.1755, Dr. jur., 1747-1755 Reichskammergerichtsassessor, und der Maria* Theresia* Sophia* Walburga Liboria Parmentier, * um 1705, † Wetzlar 1757

Partner:

  • Deel zu Deelsburg, Maria Katharina Freiin von, (⚭ Mainz 28.3.1789) * Bruchsal 1764, † München 1848, Tochter des Freiherrn Philipp Karl von Deel (Edler zu Deelsburg), GND, * Wetzlar 1733, † 1811, kurmainzischer Staatsrat, und der Maria Katharina von Pidoll zu Quintenbach, * Trier 1724, † 1806
Nachweise

Quellen:

  • Freundliche Hinweise von Reinhard Dietrich

Literatur:

Zitierweise
„Gruben, Friedrich Ignaz Freiherr von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1022362208> (Stand: 22.7.2026)