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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1394969198
Hitzhofer, Christoph [ID = 20743]
- belegt 1467–1523
Licentiat, Prokurator, Anwalt - Biografischer Text
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Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Aus Kitzingen, wird Ostern 1467 in Erfurt immatrikuliert1. Licentiat und geschworener Prokurator des königlichen Kammergerichts 1498 Juli 12. Anwalt der Landgräfin Anna und der verordneten Räte beim Reichskammergericht 1511 Januar 33, die ihm 1515 September 17 den für dieses Jahr fällig gewordenen „Kammergerichtsverdienst“ von 70 fl. auf der Frankfurter Herbstmesse auszahlen lassen4, desgleichen 1516 Oktober 105 Anwalt der Landgräfin Anna, Witwe Landgraf Wilhelms II. im Streit mit der Landgräfin Anna, Witwe Landgraf Wilhelms I., vor dem Reichskammergericht um der letzteren Unterhalt im Jahr 15176, desgleichen Advokat und Prokurator Landgraf Philipps am Reichskammergericht bis 15237.
- Gundlach III S. 104 nach der Erfurter Matrikel I, 321. ↑
- Ebd. nach Reichskammergerichtsakten des Waldeckischen Archivs. ↑
- Rechn. I, Marburg (71/1 Bl. 101v.). ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (13a/10b Bel.). Er hatte am 9. September d. J. um Zahlung seines „Kammergerichtssoldes“ nachgesucht (ebd.). Desgl. Best. 2 V Landesverwaltung: Dienersachen. Danach muß Hitzhofer damals schon längere Zeit in hessischen Diensten gestanden haben. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (14/6 Bel.). Danach hat ihm Landgraf Philipp diese 70 fl. als Jahressold verschrieben. ↑
- Vgl. L. Armbrust, Die Entführung der Landgräfin Elisabeth .. (ZHG 38, 1904) S. 16. ↑
- Vgl. Gundlach III S. 104. ↑
- Literatur
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- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 358, Nr. 1248.
- Armbrust, Die Entführung der Landgräfin Elisabeth durch ihren Vetter Philipp (1518). Ein Beitrag zu Philipps Charakteristik, in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 38 (1904), S. 14-30
- Weißenborn, Erfurter Matrikel 1: Päpstliche Stiftungsbullen, Statuten von 1447, Allgemeine Studentenmatrikel, erste Hälfte (1392–1492), Halle an der Saale 1881
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 104
