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KDR 100, TK25 1900 ff.

Ober-Hiltersklingen

Ortsteil · 329 m über NN
Gemeinde Mossautal, Odenwaldkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8 km südwestlich von Erbach

Lage und Verkehrslage:

Offenes Dorf mit regellosem Grundriss im Buntsandsteingebiet bei doppelseitiger Gehängelage

Historische Namensformen:

  • Ober-Hiltersklingen (1829)
  • Hiltersklingen an der Hart (1829)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3492310, 5500985
UTM: 32 U 492238 5499224
WGS84: 49.645515° N, 8.89248° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

437012030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1961 (Hektar): 337, davon 184 Wald (= 54.60 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1819: 211 Einwohner
  • 1961: 272, davon 235 evangelisch (= 86.40 %), 30 katholisch (= 11.03 %)
  • 1970: 278 Einwohner
  • Anfang des 18. Jahrhunderts: 3 wehrfähige Männer

Diagramme:

Ober-Hiltersklingen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Starkenburg, Amtsvogtei Fürth, Cent Fürth
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Fürth
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Lindenfels
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Heppenheim
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels
  • 1855: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Odenwaldkreis

Altkreis:

Erbach

Gericht:

  • 1821: Landgericht Fürth
  • 1879: Amtsgericht Fürth
  • 1968: Amtsgericht Michelstadt

Gemeindeentwicklung:

Bis zum 8.1.1855 Gemeinde Hiltersklingen, seitdem Name der zweigeteilten Gemeinde. Am 1.2.1971 zur Gemeinde Hiltersklingen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zu Fürth (Diözese Worms) gehörig

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ober-Hiltersklingen, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14015> (Stand: 29.4.2024)